Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Aktuelle Nachrichten

  • Wichtige Änderung bei arbeitsvertraglichen Ausschlussfristen

    Arbeitsverträge enthalten oft Ausschlussklauseln, die die schriftliche Geltendmachung von Ansprüchen innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit verlangen. Mit Wirkung zum 01.10.2016 wird § 309 Nr. 13 BGB neu geregelt. Danach werden Bestimmungen in AGB (und somit auch in Arbeitsverträgen, bei deren Abschluss Arbeitnehmer als Verbraucher handeln) unwirksam, durch die eine strengere Form als Textform für Erklärungen verlangt wird. Textform bedeutet im Unterschied zur Schriftform, dass es keiner eigenhändigen Unterschrift bedarf. Die Textform umfasst daher – im Gegensatz zur Schriftform – neben klassischen Schriftstücken auch Telefax-Nachrichten, maschinell erstellte Briefe, E-Mail-, Telegramm- oder SMS-Nachrichten. Schreibt ein nach dem 01.10.2016 geschlossener Arbeitsvertrag die Schriftform für eine Anzeige vor, ist dieses Schriftformerfordernis künftig unwirksam.

    Ab dem 01.10.2016 geschlossene Arbeitsverträge sollten daher ausdrücklich regeln, dass eine Erklärung in Textform zur Wahrung der Ausschlussfrist ausreichend ist. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Ausschlussfrist nur noch
    für Ansprüche des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer, nicht aber für Ansprüche des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber gilt. Für vor dem 01.10.2016 abgeschlossene Arbeitsverträge hat die Neuregelung keine Bedeutung.

    VZVNRW, 27.09.2016

  • VG Wort braucht Zusammenhalt

    In der vergangenen Woche hat die außerordentliche Mitgliederversammlung der VG Wort in München stattgefunden. Der VDZ berichtet darüber in einer Pressemitteilung, die Sie hier finden.

    VZVNRW, 26.09.2016

  • Fünf Angebote von VZVNRW-Mitgliedsverlagen unter den TOP 30 der Fachmedienangebote Online

    Wir freuen uns, dass laut IVW Juli 2016 fünf Angebote von VZVNRW-Mitgliedsverlagen unter den TOP 30 der Fachmedienangebote Online sind:

    "Traktorpool" des Landwirtschaftsverlags mit 2.202.289 Visits auf Rang 3
    "top agrar online" des Landwirtschaftsverlags mit 2.140.466 Visits auf Rang 4
    "Meedia.de" von Handelsblatt Fachmedien mit 1.8883.699 Visits auf Rang 5
    "Deutsches Ärzteblatt - online" des Deutschen Ärzteverlags mit 1.497.792 Visits auf Rang 9
    "ingenieur.de" des VDI Verlags mit 544.801 Visits auf Rang 21

    VZVNRW, 19.09.2016

  • EU-Kommission präsentiert Vorschlag zur Einführung von Verlegerrechten


    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen ausdrücklich den heute von der EU-Kommission veröffentlichten Gesetzgebungsvorschlag, Presseverleger als Rechteinhaber im EU-Urheberrecht anzuerkennen.

    „Die geplante Einführung eines europäischen Verlegerrechts ist ein historisch wichtiger und notwendiger Schritt, die Pressevielfalt als wesentliche Grundlage für freie Meinungsbildung und Demokratie auch in der digitalen Welt zu gewährleisten", erklärten die Hauptgeschäftsführer der beiden Spitzenverbände der deutschen Presse heute in Berlin: „Die EU-Kommission trägt mit ihrem Vorschlag der unbefriedigenden Situation Rechnung, dass die Presseverlage mit der Herstellung qualitätsvoller Inhalte zum wirtschaftlichen Erfolg zahlreicher Online-Plattformen einen wesentlichen Beitrag leisten, ohne jedoch an der hierdurch entstehenden Wertschöpfung angemessen zu partizipieren. Die EU-Kommission liegt richtig mit ihrer Einschätzung, dass es bald keine privatwirtschaftlich finanzierte freie Presse in der heutigen Vielfalt mehr geben wird, wenn diejenigen, die am Beginn der Wertschöpfungskette stehen, mangels Rechtsgrundlage nicht in der Lage sind, angemessen von der wirtschaftlichen Verwertung ihrer Inhalte durch Dritte zu profitieren."

    Hintergrund: Täglich entstehen in europäischen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen Tausende aufwendig produzierte Artikel, die im Internetzeitalter aber in Sekundenschnelle von Dritten ausschnittsweise oder komplett übernommen, verwertet und vermarktet werden können. Dieser kommerziellen Nutzung standen die Presseverlage bislang ohne eigene Rechte und damit vielfach schutzlos gegenüber. Das will die EU-Kommission jetzt ändern und hat heute einen Gesetzgebungsvorschlag beschlossen, der den Presseverlagen eigene Rechte zugesteht und damit deren Schutzwürdigkeit ausdrücklich anerkennt. Dieser Schritt ist überfällig, weil alle anderen Branchen der Kreativindustrie bereits seit langem eigene Rechte genießen und nur die Verlage bisher davon ausgenommen sind. Es ist dringend geboten, diese Regelungslücke zu schließen, um die Vielfalt der Presse auch in der digitalen Welt zu gewährleisten.

    Um dieses Ziel zu erreichen, ist wichtig, dass die Regelung nicht zu kurz greift und wirklich alle Rechte umfasst, um den Presseverlagen die digitale Vermarktung und den digitalen Vertrieb ihrer Inhalte zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist es, dass die Beteiligung der Presseverlage an Entschädigungen für gesetzlich gestattete Nutzungen ihrer Publikationen (bspw. VG-Wort-Mittel) nachhaltig und unkompliziert gesichert wird.

    Sicher ist jedenfalls, dass das Verlegerrecht keine Auswirkungen auf die Freiheit des Internet und insbesondere der Verlinkung haben wird. Darüber hinaus werden sämtliche bestehende Schrankenregelungen, wie z.B. das Zitatrecht sowie die Erlaubnis zur Illustration, Forschung und Privatkopie in vollem Umfang bestehen bleiben und nicht durch das geplante EU-Verlegerrecht angetastet.

    VDZ, 14.09.2016

     

Tarifpolitik

Der VZVNRW ist Arbeitgeberverband. Auf Landesebene handelt er durch seine Tarifkommission verbindliche Tarifverträge mit den Gewerkschaften aus, die für die VZV-Mitglieder und ihre Angestellten, Auszubildenden und gewerblichen Arbeitnehmer verpflichtend sind. Im sozialpolitischen Ausschuss und in der Verhandlungskommission des VDZ erarbeiten wir Tarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure zusammen mit den übrigen Landesverbänden. Im Mitgliederbereich stehen Ihnen alle aktuellen Tarifverträge zum Download zur Verfügung.

VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Der VDZ vertritt national und international die publizistischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitschriftenverlage.

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Die fünf Landesverbände im VDZ

Der VDZ, der aus den Landesverbänden hervorgegangen ist, wird vom VZVNRW und seinen vier Schwesterverbänden getragen.

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