Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Aktuelle Nachrichten

  • "Niemand hat das Recht auf eigene Fakten"

    VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer im dpa-Jahresend-Gespräch

    Wie war 2016 für die Zeitschriftenverlage?

    Ein anspruchsvolles Jahr in herausforderndem Umfeld. Auf eine VDZ-Umfrage zur Investitionsbereitschaft haben am Jahresanfang über 50 Prozent der Verlage prognostiziert, mindestens vier neue Titel zu launchen, in bekannten Segmenten und in neuen. Wir zählen 2016 tatsächlich rund 150 neue Titel, und da kommen noch hunderte von Sonderheften dazu. Rund 50 Zeitschriften wurden vom Markt genommen. Es wird investiert und zwar in fast allen Segmenten. Die Fachpresse hat wieder ein gutes Jahr gehabt, sie wächst seit 2009 kontinuierlich und ist ein unverzichtbarer Begleiter der deutschen Wirtschaft. Der VDZ hat mit über 490 Verlagen einen neuen Höchststand bei den Mitgliedern. [...]

    - Das ganze dpa-Jahresend-Gespräch, in dem VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer auch noch zu den wichtigsten Trends, der "Lügenpresse", dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für digitale Medienangebote, Paid-Content-Modellen und dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen Stellung bezieht, lesen Sie hier.

    VZVNRW, 05.01.2017

  • Aktuelle Lage VG Wort

    Voraussichtlich ab 2. Januar 2017 wird die VG Wort auf ihrer Website eine Funktionalität freischalten, mit deren Hilfe Autoren die Verzichtserklärungen zugunsten ihres Verlages online bis zum 28. Februar 2017 abgeben können. Damit der Vorgang für die Autoren umsatzsteuerlich neutral ist, müssen sie - nach einer jetzt endlich vorliegenden Auskunft des Bundesfinanzministeriums - den Verzicht und nicht wie bisher formuliert die Abtretung ihrer Ansprüche erklären. Die VG Wort wird dazu noch in dieser Woche die Verlage informieren.

    VZVNRW, 19.12.2016

  • Anlassloser Auskunftsanspruch schadet der Presse

    Unser Bundesverband, der VDZ sowie der BDZV werden die Verfassungsmäßigkeit des Verbandsklagerechts und die Europarechtswidrigkeit von Vergütungsregeln prüfen lassen. Trotz eindringlicher Warnungen vor den Folgekosten hat sich der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages für die Einführung eines anlasslosen Auskunftsanspruchs der Journalisten gegenüber ihrem Verlag entschieden. "Dieser jährliche Auskunftsanspruch nützt niemandem. Er schafft erhebliche Bürokratiekosten, die zulasten der Redaktionsetats gehen werden", warnten die Verlegerverbände. Ausreichende Auskunftsrechte bestünden nach bisheriger Rechtslage. Die Verlegerverböände kritisieren weiter, dass die Beschlussempfehlung an dem umstrittenen Verbandsklagerecht festhält. "Wir hatten im Vorfeld unsere verfassungsrechtlichen Bedenken vorgetragen", erläutert VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Die grundgesetzlich geschützte Koalitionsfreiheit gewährleiste eben auch, sich Kollektivnormen entziehen zu können, ohne die Koalition verlassen zu müssen. Das Verbandsklagerecht berücksichtige dies nicht, wenn es Journalistengewerkschaften und konkurrierenden Verlagen das Recht einräume, einen Mitgliedsverlag  wegen jeder Abweichung von der Vergütungsregel anzumahnen.

    VZVNRW, 19.12.2016

  • 2. Teil des Kurses für Zeitschriften-Volontäre mit digitalem Schwerpunkt

    Vom 5. bis 16.12.2016 läuft der zweite Teil unseres Kurses für die Zeitschriften-Volontäre in der Medien-Akademie Ruhr in Essen.

     

    VZVNRW-Geschäftsführerin Daniela Scheuer begrüßte die Volontäre am 5.12. Im Rahmen des gemeinsamen Gesprächs wurde von den Teilnehmern der erste Teil des Kurses sehr gelobt. Sie berichteten, einen Großteil des Erlernten bereits in den Verlagen angewendet zu haben. Mit viel Elan und sehr gespannt starteten die Volontäre in den zweiten Block. Dieser bot gleich in der ersten Woche eine Exkursion zum VZVNRW-Mitglied Handelsblatt sowie der Corporate Publishing-Tochter Planet C und widmete sich inhaltlich den Themen Kommentar, Glosse und Ethik. Die momentan laufende vierte Woche ist eine crossmediale Projektwoche, die sich voll und ganz dem Online-Bereich widmet: Im Rahmen dieser Woche produzieren die Volontäre einen eigenen Word Press-Blog. Die Referenten vermitteln wichtige Kernkompetenzen wie z.B. Texten für das Web, Multimediales Storytelling, Social Media für Journalisten, Pressefotografie und Layout für Print und Online und Web-Videos produzieren.

    Auch ein Besuch der Redaktion der WAZ-Online steht auf dem abwechslungsreichen Programm.

    Wir freuen uns über das positive Feedback der Teilnehmenden sowie deren Motivation und über die tolle Kooperation mit der Medien-Akademie Ruhr.

    VZVNRW, 12.12.2016

     

Tarifpolitik

Der VZVNRW ist Arbeitgeberverband. Auf Landesebene handelt er durch seine Tarifkommission verbindliche Tarifverträge mit den Gewerkschaften aus, die für die VZV-Mitglieder und ihre Angestellten, Auszubildenden und gewerblichen Arbeitnehmer verpflichtend sind. Im sozialpolitischen Ausschuss und in der Verhandlungskommission des VDZ erarbeiten wir Tarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure zusammen mit den übrigen Landesverbänden. Im Mitgliederbereich stehen Ihnen alle aktuellen Tarifverträge zum Download zur Verfügung.

VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Der VDZ vertritt national und international die publizistischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitschriftenverlage.

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Die fünf Landesverbände im VDZ

Der VDZ, der aus den Landesverbänden hervorgegangen ist, wird vom VZVNRW und seinen vier Schwesterverbänden getragen.

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Deutsche Fachpresse
Konfessionelle Presse im VDZ
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Die Medien-Akademie Ruhr

Die Medien-Akademie Ruhr steht für praxisnahe Fortbildung in den Bereichen Medien, Kommunikation und Journalismus – sie bildet unter anderem Volontäre in den Bereichen Print, Online, Bild, Multimedia und Hörfunk aus.

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