Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Aktuelle Nachrichten

  • 9. GWB-Novelle zustande gekommen

    Der Bundesrat hat heute auf eine Anrufung des Vermittlungsausschusses verzichtet. Damit ist die 9. GWB-Novelle zustande gekommen und muss nur noch ausgefertigt und verkündet werden. Dies dürfte im Laufe des April geschehen.

    „Die 9. GWB-Novelle ist ein wichtiges Signal für die Freie Presse. Die Entscheidung sprengt enge Marktfesseln und gibt den Zeitschriften- und Zeitungsverlagen außerhalb der Redaktionen mehr Luft für Kooperationen. Das stärkt wirtschaftliche Grundlagen und trägt dazu bei, neue, innovative Angebote für Leser und Anzeigenkunden zu entwickeln und so die Pressevielfalt in Deutschland zu sichern.“, so VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner.
     
    Kooperationen von Presseverlagen im verlagswirtschaftlichen Bereich werden zukünftig vom nationalen Kartellverbot ausgenommen. Voraussetzung ist, dass die vereinbarte Zusammenarbeit eine Stärkung der wirtschaftlichen Grundlage der beteiligten Presseverlage ermöglicht, um im Wettbewerb mit anderen Medien zu bestehen. Damit werden die kartellrechtlichen Spielräume von Presseverlagen zur Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen Basis auch im Bereich von Kooperationen erweitert.
     
    Die vorgesehene Erleichterung ist mit Blick auf die schützenswerte Pressevielfalt wettbewerbspolitisch gerechtfertigt. Der Rückgang insbesondere des Anzeigenaufkommens und der Werbeerlöse im Printbereich hält an, während Finanzierungsmodelle für Presseprodukte im Online-Bereich noch nicht durchgehend erfolgreich sind. Ob und in welchem Ausmaß ein Wettbewerbsverhältnis zwischen den verschiedenen Mediengattungen besteht, wird weiterhin stark vom Einzelfall abhängen.
     
    Die erleichterten Möglichkeiten einer verlagswirtschaftlichen Zusammenarbeit sollen deshalb sowohl für den klassischen Printbereich als auch im Bereich der Internetpresse bestehen. Privilegiert werden soll eine Zusammenarbeit, die der Rationalisierung und Synergiegewinnung in der verlagswirtschaftlichen Tätigkeit dient.

    VZVNRW, 4.4.2017

  • VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner im dpa-Interview

    "Die Liberalisierung des Kartellrechts bietet große Chancen für mehr Pressevielfalt", sagte VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Meine größten Kosten muss ich dann nicht mehr im nicht-journalistischen Bereich ausgeben. Genau das garantiert eine große Vielfalt von Zeitungen und Zeitschriften." | erschienen bei dpa am 3.4.2017

    Das vollständige Interveiw lesen Sie hier.

    VZVNRW, 4.4.2017

  • Verlegerverbände begrüßen Aussagen des Finanzministerrates zur reduzierten Mehrwertsteuer für online-Presse

    Die Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV), begrüßen die aktuellen Aussagen des Finanzministerrates zur einheitlichen Geltung der ermäßigten Mehrwertsteuer auch für digitale Zeitschriften- und Zeitungsangebote.
    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte nach dem gestrigen Treffen mit seinen EU-Kollegen über einen erzielten Konsens berichtet, dass gedruckte und elektronische Publikationen bei der Mehrwertsteuer gleichbehandelt werden sollten. Künftig würden dann in Deutschland für die digitalen Angebote der Freien Presse nur noch sieben statt wie bisher 19 Prozent erhoben.
    „Der Finanzministerrat ist auf dem richtigen Weg, die unsystematische steuerliche Benachteiligung der digitalen Angebote zu beenden. Die Verlagshäuser antworten auf die Transformation der Medienwelt mit immer mehr digitalen journalistischen Angeboten, was die steuerliche Schlechterstellung auf diesem Zukunftsfeld schon seit langem vollkommen widersinnig macht“, so Sprecher der Verlegerverbände.
    Nun müsse die EU diesen Vorschlag auch möglichst bald beschließen und die überfällige Regulierung ersetzen, so die Sprecher. „Wir appellieren an den Rat, den Erklärungen Taten folgen zu lassen und die Gleichbehandlung herzustellen.“

    VDZ, 22.3.2017

  • "So agil waren wir noch nie"

    Die Transformation ins Digitale kommt voran, Print erlebt eine neue Gründerzeit. Und die Verleger wollen nicht die Müllabfuhr für Facebook sein: Im HORIZONT-Interview analysiert VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer die Lage der Branche und formuliert Anforderungen an die Politik im Wahljahr 2017. Das Interview lesen Sie hier. | erschienen in HORIZONT vom 16.03.2017

    VZVNRW, 20.3.2017

Wenn Sie bereits einen Presseausweis über den VZVNRW haben

Wenn Sie von uns schon einen Presseausweis bezogen haben, sich an Ihren persönlichen Daten (Name, Anschrift) nichts geändert hat und wir auch Ihr bisheriges Passfoto weiter verwenden können, müssen Sie keinen Neuantrag ausfüllen, sondern können den vereinfachten Antrag verwenden. Dies gilt auch, sofern Sie bereits einen Presseausweis von uns bezogen haben und lediglich Ihre Anschrift aktualisiert werden muss.

Die nachstehend verlinkten Anträge können Sie am Bildschrirm ausfüllen und dann ausdrucken. Ein Hinweis für Firefox-Nutzer: Falls Sie die Formulare nach dem Aufrufen nicht am Bildschirm ausfüllen können, müssen Sie die Firefox-Einstellung ändern [Extras - Einstellungen - Anwendungen - "Portable Document Format" auf "Adobe Reader verwenden (Standard)" oder auf "Adobe Acrobat (im Firefox) verwenden" setzen].

  • Angestellte Journalisten
    Der Arbeitgeber beantragt mit seiner rechtsgültigen Unterschrift den neuen Presseausweis auf dem vereinfachten Antrag.
  • Mehrere angestellte Journalisten
    Arbeitgeber können für mehrere Journalisten einen Sammel-Antrag ausfüllen. Bitte achten Sie auf die aktuelle Anschrift der Mitarbeiter.
  • Freie Journalisten
    Sie beantragen den neuen Presseausweis auf dem vereinfachten Antrag. Bitte fügen Sie die Nachweise Ihrer aktuellen journalistischen Tätigkeit entsprechend Ziffer 5.2 der Richtlinien bei.

Die Ausstellungsgebühr für den Presseausweis beträgt für Mitglieder 59,50 EUR (incl. MwSt), Nichtmitglieder zahlen 71,40 EUR (incl. MwSt). Das Pkw-Presseschild kostet für Mitglieder 5,95 EUR (incl. MwSt), Nichtmitglieder zahlen 7,14 EUR (incl. MwSt).

Wir ziehen um!

Ab dem 1. Mai 2017 finden Sie uns in neuen Räumen mit Rheinblick.

Die neue Anschrift lautet:

Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V., Oberländer Ufer 174,
50968 Köln.

Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse bleiben unverändert.

VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Der VDZ vertritt national und international die publizistischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitschriftenverlage.

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Die fünf Landesverbände im VDZ

Der VDZ, der aus den Landesverbänden hervorgegangen ist, wird vom VZVNRW und seinen vier Schwesterverbänden getragen.

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Die Medien-Akademie Ruhr steht für praxisnahe Fortbildung in den Bereichen Medien, Kommunikation und Journalismus – sie bildet unter anderem Volontäre in den Bereichen Print, Online, Bild, Multimedia und Hörfunk aus.

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