Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Aktuelle Nachrichten

  • Medialer Heimathafen für Motorboot-Fans

    Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag wird 50

    Wenn eine Special-Interest-Zeitschrift auf eine 50-jährige Historie zurückblicken kann, ist das etwas ganz Besonderes und gibt Anlass zur Freude und zum Feiern. Die Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag blickt mit einem großen Jubiläumsheft auf fünf Jahrzehnte Motorbootgeschichte zurück. Heute ist BOOTE mit einer Auflage von mehr als 47.000 Exemplaren Europas größtes Motorboot-Magazin und medialer Heimathafen für die Motorboot-Gemeinde.

    Wie die Zeitschrift BOOTE im Jahr 1967 in den Besitz des Bielefelder Delius Klasing Verlags überging und rasch zum führenden Magazin für Motorboot-Fans geworden ist, ist nur ein Thema der Jubiläumsausgabe von BOOTE. Im Jahr 1966 gründet Delius Klasing, der Verlag, der bereits seit 1923 die Segelzeitschrift YACHT publiziert, das Magazin „Auto & Boot“. Die Menschen wurden in dieser Zeit endgültig mobil. Viele zogen hinter ihrem Auto immer häufiger einen Hänger mit einem Schlauchboot oder einem kleinen Außenborder-Boot Richtung Urlaub oder Wochenend-Vergnügen. Ein neuer Freizeitspaß auf dem Wasser hatte begonnen. Ab 1967 erschien „Auto & Boot“ zweimonatlich. Leser, Händler und Anzeigenkunden irritierte der Name der Zeitschrift jedoch. Daher kaufte Delius Klasing 1967 den damals noch kleinen Titel BOOTE und vereinte ihn mit „Auto & Boot“. Nach kurzer Zeit verschwand der Zwitter-Titel „Auto & Boot“ ganz auf dem Cover und die Erfolgsgeschichte des reinrassigen Motorboot-Magazins BOOTE nahm ihren Lauf.

    Mit dem damaligen Untertitel „Magazin für Freizeit-Kapitäne“ wurde BOOTE eine Zeitschrift, wie es sie im Wassersport-Segment bis dato nicht gab. Mit einem großzügigen Layout, einer klaren Bildsprache und einer fachlichen-journalistischen Qualität sollte BOOTE damals die Freude am Leben auf, im und am Wasser vermitteln. Dieses oberste Ziel haben die BOOTE-Macher auch heute immer vor Augen.

    In einem großen Jubiläumsheft blickt die Redaktion zurück auf 5 Dekaden Motorboot-Historie, zeigt die Tops und Flops der nautischen Innovationen aus den vergangenen 50 Jahren und verrät die peinlichsten Patzer und herrlichsten Havarien der BOOTE-Crew.

    Delius Klasing, 18.7.2017

     

  • Berufung des VDZ-Präsidenten in die neue NRW-Landesregierung

    Dr. Stephan Holthoff-Pförtner wird Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien

    Mit Anerkennung hat das Präsidium des VDZ auf die Berufung von VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner zum Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien reagiert. Die Bitte des neuen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, verdeutlicht die große politische und kommunikative Kompetenz sowie die Erfahrung des VDZ-Präsidenten, die er angesichts der großen Herausforderungen des bevölkerungsreichsten Bundeslands in die Regierungsarbeit einbringen kann.

    Das VDZ-Präsidium dankt Holthoff-Pförtner für seine intensive Arbeit bei der Vertretung der Verlage in der Öffentlichkeit. „Er hat“, so VDZ-Vizepräsident Dr. Rudolf Thiemann, „die Aufgabe mit seiner hohen Präsenz bei den Mitgliedsverlagen sowie in der Politik aktiv gestaltet“. In seine Amtszeit fallen wichtige medienpolitische Erfolge der Verlage wie die Verabschiedung der GWB-Novelle, die den Verlagen mehr Kooperationsmöglichkeiten eröffnet, sowie die Entscheidung der EU-Kommission im Kartellverfahren gegen Google, so das Präsidium.

    „Ich habe den VDZ in den vergangenen Monaten als einen hoch innovativen und immens schlagkräftigen Verband erlebt. Mein Dank gilt den Mitgliedern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, und den ausgezeichneten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die sich mit ganzer Kraft für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzen“, so Holthoff-Pförtner. „Es fällt mir nicht leicht, das großartige Amt des Präsidenten abzugeben. Und mir ist bewusst, dass ich viele VDZ-Mitglieder mit dieser Entscheidung enttäusche. Ich bitte um Verständnis, dass ich den Ruf des neuen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten nicht ablehnen konnte.“

    Bis zur nächsten Delegiertenversammlung führt das Präsidium den VDZ. Die kommenden Monate werden genutzt, um die Delegiertenversammlung im November vorzubereiten, in der das Präsidentenamt neu gewählt wird.

    VDZ, 29.6.2017

  • Presseverleger begrüßen historische Wettbewerbsentscheidung der EU-Kommission gegen Google

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen die formale Feststellung der EU-Kommission vom heutigen Tag, dass Google sein Quasi-Monopol im Bereich der Online-Suche missbraucht hat.
    Die EU-Wettbewerbsbehörde sieht es als erwiesen an, dass Google seine Marktmacht durch die bessere Darstellung eigener Dienste in den Suchergebnissen begünstigte. Die Kommission verhängte ein Bußgeld von € 2,42 Mrd. und forderte Google auf, den Missbrauch innerhalb einer Zeitspanne von 90 Tagen abzustellen.
    „Wir begrüßen, dass die Kommission der Missbrauchsbeschwerde unserer Verbände stattgegeben und Google zur Gleichbehandlung aller Angebote verpflichtet hat“, erklärten die Präsidenten von VDZ und BDZV, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Dr. Mathias Döpfner. „Wichtig ist nun vor allem, dass Google wirksam und nachhaltig alle Selbstbegünstigungen abstellt und wieder für einen fairen Wettbewerb zwischen Online-Angeboten sorgt“, so die Verleger-Präsidenten.
    Die heutige Entscheidung sei von historischer Tragweite, so die Verbände. Erstmalig stelle eine Wettbewerbsbehörde klar, dass auch in der digitalen Welt solche Dienste, die für den Wettbewerb wesentlich sind, weil sie den Zugang zu bestimmten Verbrauchergruppen kontrollieren, ihre Leistungen diskriminierungsfrei erbringen müssen. Das sei eine unerlässliche Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, so VDZ und BDZV.
    Bei der Umsetzung der Entscheidung müsse die EU-Kommission sicherstellen, dass die von Google vorgenommene Abhilfe allen Marktteilnehmern gleiche Wettbewerbschancen vermittle. Des Weiteren solle die Kommission nun rasch dafür sorgen, dass auch die weiteren laufenden Verfahren gegen Google zum Abschluss gebracht werden. Insbesondere sei der unautorisierten Nutzung von Verlegerinhalten und der Bündelung von Android mit anderen Google-Diensten Einhalt zu gebieten.
    Mit einer Missbrauchsbeschwerde hatten VDZ und BDZV bereits im Jahr 2009 formal auf Googles Begünstigung eigener Dienste hingewiesen und so das Wettbewerbsverfahren mit angestoßen. In den Jahren 2012 bis 2014 konnten die Verbände wesentlich dazu beitragen, Versuche abzuwenden, das Verfahren gegen Zusagen einzustellen, die die Wettbewerbsprobleme nicht gelöst hätten.

    VDZ, 27.6.2017

  • Reduzierter Mehrwertsteuersatz auf elektronische Presseprodukte

    Presseverleger: Empfehlung des Europäischen Parlaments mahnt Ministerrat zu schneller Entscheidung

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen ausdrücklich die gestern mit überwältigender Mehrheit angenommene Empfehlung des Europäischen Parlaments, wonach es den Mitgliedsstaaten freigestellt werden soll, den Mehrwertsteuersatz für digitale Zeitungen, Periodika und E-Books dem jeweiligen reduzierten Mehrwertsteuersatz anzupassen.

    „Nun ist es aber auch höchste Zeit, dass der letztlich zuständige EU-Ministerrat diese überfällige Entscheidung nicht mehr auf die lange Bank schiebt,“ sagte eine Sprecherin der Verlegerverbände. „Wir haben es nie verstanden, warum digitale Ausgaben von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern anders behandelt werden sollten als die gedruckten Exemplare.“

    In Deutschland gilt für gedruckte Presseprodukte der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, für digitale Ausgaben hingegen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

    VDZ, 2.6.2017

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Verbands-News

Begeisterte Teilnehmer auf VZVNRW Medientag

Am 22. Juni 2017 konnten wir mit vielen interessierten Teilnehmern unseren ersten VZVNRW Medientag in der Stadthalle Mülheim begehen. Das neue Veranstaltungsformat kam bei unseren Mitgliedern gut an - genauso wie Location, Themen und Referenten. 

Zum Thema Datenschutz referierte Dr. Jana Moser. Ihren interessanten Vortrag "Digitalisierung vs. EU-Regulierung" können Sie hier downloaden.

Einen Einblick in die sich verändernde Mediennutzung gewährte Olaf Schmitz, Amazon. Seinen spannenden Vortrag können Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei der Geschäftsstelle anfordern. Die Datei wird aufgrund ihrer Größe im zip-Format verschickt.

VZVNRW, 26.6.2017

VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Der VDZ vertritt national und international die publizistischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitschriftenverlage.

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Die fünf Landesverbände im VDZ

Der VDZ, der aus den Landesverbänden hervorgegangen ist, wird vom VZVNRW und seinen vier Schwesterverbänden getragen.

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Fachverbände im VDZ

In der Berliner Geschäftsstelle des VDZ arbeiten die Fachverbände.
Deutsche Fachpresse
Konfessionelle Presse im VDZ
Die Publikumszeitschriften im VDZ

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Die Medien-Akademie Ruhr

Die Medien-Akademie Ruhr steht für praxisnahe Fortbildung in den Bereichen Medien, Kommunikation und Journalismus – sie bildet unter anderem Volontäre in den Bereichen Print, Online, Bild, Multimedia und Hörfunk aus.

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