Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

EU-Urheberschutz: Staatsministerin betont Bedeutung des Verlegerrechts

EU-Urheberschutz: Staatsministerin Grütters betont Bedeutung des Verlegerrechts

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat bei einer Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht zum Thema „Perspektiven des Urheberrechts im Informationszeitalter“ für einen besseren Urheberschutz auf EU-Ebene plädiert und die geplante Reform unterstützt. „‚Kultur für alle!‘ heißt noch lange nicht: ‚Kultur umsonst für alle!‘ – wenn ich an die im Netz weit verbreitete Gratismentalität denke“, erklärte Grütters. In den vergangenen Monaten habe die geplante EU-Urheberrechtsreform leider nicht nur sachliche Debatten, sondern auch viel Verunsicherung provoziert, teilte die Staatsministerin mit. Die weiteren Anmerkungen der Staatsministerin finden Sie hier.

VZVNRW, 28.11.2018

Ab sofort: Presseausweise 2019

Presseausweise 2019

Ab sofort können Sie bei uns Ihren Presseausweis für 2019 beantragen und erhalten. Einen Erst-Antrag, einen vereinfachten Antrag (falls bereits ein Presseausweis über den VZVNRW ausgestellt wurde) sowie einen Sammelantrag finden Sie hier.

VZVNRW, 09.10.2018

Verlegerverbände begrüßen Entscheidung des Finanzministerrates zur reduzierten Mehrwertsteuer für die digitale Presse

Verlegerverbände begrüßen Entscheidung des Finanzministerrates
zur reduzierten Mehrwertsteuer für die digitale Presse

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und
der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen die heutige
politische Einigung des EU-Rates für Wirtschaft und Finanzen, mit der eine
Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf digitale Presseangebote
ermöglicht werden soll. Sobald der Entwurf in alle Amtssprachen übersetzt und
formal geprüft sein wird, kann der noch nötige formale Beschluss erfolgen und die
Richtlinienänderung in Kraft treten. Danach steht es den Mitgliedsstaaten frei, ihre
jeweiligen reduzierten Mehrwertsteuersätze, in Deutschland 7 Prozent, auch auf
digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher zu erstrecken.
„Wir begrüßen, dass digitale Presse endlich nicht mehr schlechter gestellt wird als
gedruckte Zeitungen und Zeitschriften“, erklärte ein Sprecher der beiden Verbände,
„Nun ist die Bundesregierung aufgefordert, die überfällige Entscheidung der EU
umfassend und schnell im deutschen Mehrwertsteuerrecht umzusetzen.“
Die Neuregelung werde die vielfältigen digitalen Presseangebote unterstützen und
weitere Innovationen anregen, so der Sprecher.

VZVNRW, 02. Oktober 2018

 

     

EU-Parlament beschließt Leistungsschutz für Verlage

EU-Parlament beschließt Leistungsschutz für Verlage

VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann und VDZ-Vizepräsident Philipp Welte begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht.

Bisher dürfen Online-Suchmaschinen neben Links auch kurze Auszüge von redaktionellen Erzeugnissen in ihren Suchergebnissen zeigen, ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen.

Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben. Künftig müssen alle Plattformen für die Nutzung von Teasern und Überschriften zahlen. „Wir brauchen unabhängigen, freien Journalismus als ein zentrales Element unserer pluralistischen Demokratie. Um diese Unabhängigkeit und damit die Freiheit der Presse zu sichern, müssen journalistische Inhalte auch im Internet marktwirtschaftlich finanzierbar bleiben“, erläutert VDZ-Vizepräsident und Vorstandssprecher Fachverband Publikumszeitschriften Philipp Welte den Beschluss.

Denn bisher landet durch die lizenzfreie Nutzung journalistischer Arbeit ein Großteil der Werbeeinnahmen bei den Internetriesen und nicht bei den Urhebern. „Wir sind froh, dass angesichts der gewaltigen Veränderungen durch den digitalen Verleger, Journalisten und weiteren Kreative eine Anerkennung und einen Anspruch gewonnen haben“, kommentiert VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann die neue Gesetzesvorlage. Mehr

 

VZVNRW, 12. September 2018

 

     

Kostenlose Studienreise für Nachwuchsjournalisten nach Armenien

Kostenlose Studienreise für Nachwuchsjournalisten nach Armenien

 

Vom 18. bis 24. November 2018 bieten die Deutsche Gesellschaft e.V. und die Armenian National Platform Nachwuchsjournalisten/innen die Möglichkeit, in die armenische Hauptstadt Jerewan zu reisen.

Ziel der Studienreise ist die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Durch Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, Journalisten und zivilgesellschaftlichen Akteuren erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, einen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien zu erhalten.

Veröffentlicht werden die Ergebnisse der Recherche auf der Armenian National Platform. Arbeitssprache ist Englisch, Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden übernommen.

Bewerbungsfrist ist der 20.September 2018. Weitere Infos und Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft durch das Auswärtige Amt gefördert.

VZVNRW, 28. August 2018