Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Stephan Holthoff-Pförtner folgt als VDZ- Präsident auf Hubert Burda

Stephan Holthoff-Pförtner folgt als VDZ- Präsident auf Hubert Burda

VDZ wählt in Berlin neuen Präsidenten | Hubert Burda zum VDZ- Ehrenpräsidenten ernannt


Die Delegiertenversammlung des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat in Berlin Dr. Stephan Holthoff-Pförtner einstimmig als Nachfolger von Prof. Dr. Hubert Burda in das Amt des VDZ- Präsidenten gewählt.

 

Mit Respekt und Dank ehrten die Delegierten Leistungen und Verdienste von Burda und ernannten ihn zum Ehrenpräsidenten. „Professor Burda hat die positive Entwicklung des VDZ maßgeblich gestaltet und der gesamten Branche sehr wichtige Impulse gegeben. Als Verleger ist er ein Musterbeispiel dafür, wie ein Unternehmer in der zunehmend digitalisierten Verlagswelt agieren kann“, so VDZ- Vizepräsident Dr. Rudolf Thiemann.

Burda hatte nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des Präsidiums seinen Rücktritt erklärt, wird sich aber auch künftig für die Branche und den VDZ engagieren.

Da Burda zu Mitte der Amtszeit die Präsidentschaft aufgibt, übernimmt Holthoff-Pförtner das Amt bis zum Ende der regulären Legislatur im Juni 2018. Nach der Satzung des VDZ werden Präsident und Präsidium durch die Delegiertenversammlung gewählt. Sie setzt sich paritätisch aus Vertretern der Landes- und Fachverbände zusammen.

Das VDZ Präsidium besteht neben dem neu gewählten Präsidenten aus vier Vize-Präsidenten: Dr. Rudolf Thiemann (Verleger Liborius Gruppe und Vorsitzender des Fachverbands Konfessionelle Presse), Lars Joachim Rose (Verleger Mediengruppe KLAMBT) und Stefan Rühling (Vorsitzender der Geschäftsführung Vogel Business Media und Vorsitzender des Fachverbands Fachpresse im VDZ) sowie dem als Nachfolger von Dr. Werner Neunzig neu gewählten Dr. Volker Breid (Geschäftsführer der Motor Presse Stuttgart und Vorsitzende des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands). Dem Präsidium gehören weiterhin an: VDZ- Schatzmeister Dr. Christoph Müller (Geschäftsführer der Rudolf Müller Medienholding und Vorsitzender des Verbands der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen) und als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied, VDZ- Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer.

VDZ, 06.11.2016

Neuer Vorstand beim Verband der Zeitschriftenverleger Berlin-Brandenburg

Neuer Vorstand beim Verband der Zeitschriftenverleger Berlin-Brandenburg

Bernhard Nietgen, Geschäftsführerder DBB Verlag GmbH, wurde von der Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er wird zusammen mit seinem Stellvertreter, dem Geschäftsführer der VDE Verlag GMBH, Dr. Stefan Schlegel, die Interessen des 49 Mitglieder umfassenden Landesverbandes vertreten.
Die übrigen Vorstandsmitglieder, Ralf Emminger (Emminger & Partner GmbH), Heiko Hülsmann (Fußball Woche Verlags GmbH) und Harald Rauh (Fachverlag Schiele & Schön GmbH) wurden ebenso in ihrem Amt bestätigt wie Schatzmeister Bernhard Koerber (LOG IN Verlag GmbH).

VZVNRW, 03.11.2016

Hyperlinks können Urheberrechtsverletzungen darstellen

Hyperlinks können Urheberrechtsverletzungen darstellen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass das Setzen eines Hyperlinks eine Urheberrechtsverletzung darstellen kann. Entscheidend ist, ob eine Gewinnerzielungsabsicht des Linksetzenden vorliegt oder nicht.

Bei privaten Websitebetreibern, die regelmäßig ohne Gewinnerzielungsabsicht handeln, müsse man bereits die Voraussetzung der „öffentlichen Wiedergabe“, die für eine Urheberrechtsverletzung erforderlich ist, verneinen. Für Privatpersonen sei es teilweise schwierig zu erkennen, dass auf den verlinkten Internetseiten Urheberrechtsverletzungen begangen werden. Dennoch gehen die Richter auch bei Privatpersonen ohne Gewinnerzielungsabsicht von einer „öffentlichen Wiedergabe“ aus, sofern der Verlinkende die Rechtswidrigkeit kannte oder kennen musste.

Betreiber kommerzieller Websites haften für die Verlinkung auf andere Internetseiten, deren Inhalte Urheberrechte verletzen. Die Richter vermuten zulasten der kommerziellen Internetseitenbetreiber, dass diese in Kenntnis der Urheberrechtsverletzung auf der verlinkten Website handeln. Die Richter gingen weiterhin davon aus, dass von jemandem, der mit Gewinnerzielungsabsicht agiere, erwartet werden könne, erforderliche Nachprüfungen bezüglich eventueller Urheberrechtsverletzungen vorzunehmen.

VZVNRW, 27.10.2016

Widersprüche durch Portal „werbestopper.de“ genau prüfen

Widersprüche durch Portal „werbestopper.de“ genau prüfen

Seit September 2016 betreibt die Gesellschaft zur Durchsetzung von Verbraucherinteressen“ (GDVI) das Portal „werbestopper.de“. Dieses will nach eigenen Aussagen Verbraucher in den Stand versetzen, Werbung umfänglich zu untersagen. Zudem sollen über das Portal, wenn Verbraucher dies wünschen, Datenauskünfte bei Unternehmen eingeholt und Widersprüche gegen deren Datenverarbeitung bewirkt werden. Registriert sich ein Verbraucher entgeltfrei unter Angabe seiner persönlichen Daten auf dem Portal, wird automatisch eine voreingestellte Blacklist, die werbetreibende Unternehmen und Trägermedien von Werbung aufführt, für den Nutzer aktiviert. An die gelisteten Unternehmen leitet der GDVI automatisch innerhalb einer vorgegebenen Frist vorformulierte Widersprüche, die als „Werbeverbote“ bezeichnet werden. Werbestopper.de verspricht, die Blacklist sei dynamisch, d.h. es könnten jederzeit neue Unternehmen aufgenommen werden. Der Nutzer kann einzelne Unternehmen auf eine Whitelist setzen, um sie von der Werbesperre auszunehmen.

Das Geschäftsmodell der GDVI wirft vielfach Rechtsfragen im Bereich Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutzrecht auf, die derzeit auf Veranlassung des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) geprüft werden. Sollten Sie durch das Portal per Post oder Fax einen Widerspruch erhalten, sollten Sie genau überprüfen, ob dem Widerspruch eine wirksame Bevollmächtigung des Nutzers zugrunde liegt. Ist dies nicht der Fall empfiehlt auch der ZAW, den Widerspruch unter Hinweis auf die fehlende Erklärungsvollmacht nach § 174 BGB unverzüglich zurückzuweisen.

VZVNRW, 24.10.2016

Digitale POD-Lösungen beim 10. Networken für NRW-Verleger

Digitale POD-Lösungen beim 10. Networken für NRW-Verleger

Beim 10. Networken für NRW-Verleger am 06.10.2016 lauschten über 20 VZVNRW-Mitglieder dem Vortrag "Digitale POD-Lösungen für die Vermarktungen von personalisiertem Content und/oder granularen Inhalten". Referenten waren Herr Paul Robert Hoene von der DVS Media GmbH sowie Frau Nicole Royar, Geschäftsführerin der SDK Systemdruck Köln GmbH & Co. KG und seit 1.4.2016 zusätzlich Leiterin Einkauf Medien/Herstellkoordination der Rudolf Müller Medienholding. Frau Royar stellte Möglichkeiten vor, wie der artikelweise Verkauf von Zeitschriften im Webshop aussehen oder der Verlag seinen Kunden individualisierte Bücher anbieten kann. Die bestmögliche Befriedigung der Kundenbedürfnisse ermöglicht eine Markterweiterung durch das Angebot der Individualisierung. Wie ein solches Komplettangebot, welches beim Gastgeber der Veranstaltung, der Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, seit sechs Monaten mit der Zielgruppe ausprobiert wird, aussehen kann, demonstrierte Frau Royar anhand verschiedener Beispiele, unter anderem auch live im Webshop.

 

Die Networken-Teilnehmer fanden nach dem Vortrag bei leckerem Fingerfood zu anregenden Gesprächen zusammen.

 

 VZVNRW, 19.10.2016