Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Aktuelle Nachrichten

  • Einigung in Gehaltstarifverhandlungen für Zeitschriften-Redakteure/innen

    Am 6.Juni 2018 hat sich der VDZ mit den Gewerkschaften der Journalisten auf den Abschluss eines Gehaltstarifvertrages für Zeitschriftenredakteure/innen geeinigt.

    Dieser tritt rückwirkend zum 1. Mai 2018 in Kraft und sieht ab 1. Juli 2018 eine einheitliche Gehaltserhöhung von 100 Euro pro Monat vor. Am 1. November 2019 werden die Gehälter um zwei Prozent erhöht. Die Volontärsgehälter steigen zu den gleichen Stichtagen um 3 und 2 Prozent. Eine Kündigung ist nach einer Laufzeit von 30 Monaten erstmals zum 31. Oktober 2020 möglich.

    Durch die überproportional steigenden Einstiegsgehälter wird der Forderung der Gewerkschaften Rechnung getragen, den Journalistenberuf auch für Einsteiger wieder attraktiv zu machen.

    Für den VDZ ist „das Ergebnis angesichts der Herausforderung der Branche gerade noch vertretbar“, erklärt VDZ-Justitiar und Verhandlungsführer des VDZ Dirk Platte.

    VZVNRW, 2. Juli 2018

     

         

  • Tarifergebnis bei den Tageszeitungen erzielt

    In der siebten Verhandlungsrunde haben sich der BDZV und der Deutsche Journalisten-Verband auf ein Verhandlungsergebnis geeinigt.

    Die Gehälter der Redakteure steigen rückwirkend zum Mai 2018 um 1,9 Prozent. darüber hinaus wird eine Einmalzahlung von 500 Euro fällig. Zum 1. Mai 2019 werden die Gehälter um weitere 2,4 Prozent angehoben. Zusätzlich gibt es zum 1. März 2020 eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro. Berufseinsteiger erhalten 135 Euro Gehaltserhöhung zuzüglich 500 Euro Einmalzahlung. Die vergütungen der Volontäre steigen um 100 Euro zuzüglich einer Einmalzahlung von 70 Euro. Der Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Juli 2020. Bis Ende 2020 wird darüber hinaus der Manteltarifvertrag in seiner bestehenden Form verlängert. Außerdem sollen die Onliner der Zeitungsverlage in die Presseversorgung einbezogen werden. Die Honorare der festen Freien und der Pauschalisten werden linear in gleicher Höhe angehoben. Hinzu kommen Einmalzahlungen in Höhe von einem Viertel des Monatsgehalts.

    VZVNRW, 2.7.2018

         

  • Verlegerverbände begrüßen Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht

    Erfreulicherweise hat der Rechtsausschuss des  EU-Parlaments entschieden, das Leistungsschutzrecht von Verlagen zu stärken und Uploadfilter für große Online-Plattformen einzuführen.

    "Professioneller Journalismus ist die beste und wichtigste Reaktion auf Polemik und Falschinformationen im Internet. Weil die Verlage mit ihren Investitionen für diese Leistung garantieren, müssen Dritte an der Ausbeutung besser als bisher gehindert werden können", kommentiert Dr. Rudolf Thiemann, Präsident des VDZ.

    Bisher dürfen Online-Suchmaschinen neben  Links kurze Auszüge von redaktionellen Erzeugnissen zeigen, ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen.  Hierdurch sichern sich diese Plattformen Werbeeinnahmen, die den Verlagen zustehen. Diese Publikationen bedürfen nun der Erlaubnis des Urhebers. Die Einführung von Uploadfiltern überträgt die rechtliche Haftung urheberrechtlich geschützter Inhalte auf die hochladenden Betreiber.

    VZVNRW, 20.06.2018

  • Mitgliederversammlung wählt Vorstand des VZVNRW

    Von links nach rechts: Hermann Bimberg, Dirk Sieben, Andreas Bergmoser, Christopher Strobel, Christoph Bertling.
    Es fehlt Annika Egloff-Schoenen

    In der Mitgliederversammlung am 14.6.2018 wurde der neue Vorstand des VZVNRW einstimmig gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Herr Andreas Bergmoser (Bergmoser + Höller Verlag) ernannt. Weiterhin wurden die Herren Christoph Bertling (Handelsblatt Fachmedien), Hermann Bimberg (Landwirtschaftsverlag), Dirk Sieben (DVS Media) und Christopher Strobel (Strobel Verlag) sowie Frau Annika Egloff-Schoenen (Fachverlag Arnold) in den Vorstand gewählt. Herr Dr. Christoph Müller wurde von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
    Wir gratulieren allen Genannten zur Wahl.

    (VZVNRW, 14.6.2018)  

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