Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • EU-Parlament beschließt Leistungsschutz für Verlage

    VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann und VDZ-Vizepräsident Philipp Welte begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht.

    Bisher dürfen Online-Suchmaschinen neben Links auch kurze Auszüge von redaktionellen Erzeugnissen in ihren Suchergebnissen zeigen, ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen.

    Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben. Künftig müssen alle Plattformen für die Nutzung von Teasern und Überschriften zahlen. „Wir brauchen unabhängigen, freien Journalismus als ein zentrales Element unserer pluralistischen Demokratie. Um diese Unabhängigkeit und damit die Freiheit der Presse zu sichern, müssen journalistische Inhalte auch im Internet marktwirtschaftlich finanzierbar bleiben“, erläutert VDZ-Vizepräsident und Vorstandssprecher Fachverband Publikumszeitschriften Philipp Welte den Beschluss.

    Denn bisher landet durch die lizenzfreie Nutzung journalistischer Arbeit ein Großteil der Werbeeinnahmen bei den Internetriesen und nicht bei den Urhebern. „Wir sind froh, dass angesichts der gewaltigen Veränderungen durch den digitalen Verleger, Journalisten und weiteren Kreative eine Anerkennung und einen Anspruch gewonnen haben“, kommentiert VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann die neue Gesetzesvorlage. Mehr

     

    VZVNRW, 12. September 2018

     

         

Nachruf

Nachruf

Plötzlich und unerwartet verstarb am Montag, 13.10.2014 Stefan Lübbe, Verleger und Mehrheitsaktionär unseres Mitgliedsverlages, der Bastei Lübbe AG in Köln. Er erlag im Alter von nur 57 Jahren einem Herzinfakt. Unser Mitgefühl gilt seiner ganzen Familie. Wir verlieren mit unserem früheren Vorstandsmitglied eine wichtige Verlegerpersönlichkeit.

EU-Parlament beschließt Leistungsschutz für Verlage

EU-Parlament beschließt Leistungsschutz für Verlage

VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann und VDZ-Vizepräsident Philipp Welte begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht.

Bisher dürfen Online-Suchmaschinen neben Links auch kurze Auszüge von redaktionellen Erzeugnissen in ihren Suchergebnissen zeigen, ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen.

Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben. Künftig müssen alle Plattformen für die Nutzung von Teasern und Überschriften zahlen. „Wir brauchen unabhängigen, freien Journalismus als ein zentrales Element unserer pluralistischen Demokratie. Um diese Unabhängigkeit und damit die Freiheit der Presse zu sichern, müssen journalistische Inhalte auch im Internet marktwirtschaftlich finanzierbar bleiben“, erläutert VDZ-Vizepräsident und Vorstandssprecher Fachverband Publikumszeitschriften Philipp Welte den Beschluss.

Denn bisher landet durch die lizenzfreie Nutzung journalistischer Arbeit ein Großteil der Werbeeinnahmen bei den Internetriesen und nicht bei den Urhebern. „Wir sind froh, dass angesichts der gewaltigen Veränderungen durch den digitalen Verleger, Journalisten und weiteren Kreative eine Anerkennung und einen Anspruch gewonnen haben“, kommentiert VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann die neue Gesetzesvorlage. Mehr

 

VZVNRW, 12. September 2018

 

     

Kostenlose Studienreise für Nachwuchsjournalisten nach Armenien

Kostenlose Studienreise für Nachwuchsjournalisten nach Armenien

 

Vom 18. bis 24. November 2018 bieten die Deutsche Gesellschaft e.V. und die Armenian National Platform Nachwuchsjournalisten/innen die Möglichkeit, in die armenische Hauptstadt Jerewan zu reisen.

Ziel der Studienreise ist die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Durch Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, Journalisten und zivilgesellschaftlichen Akteuren erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, einen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien zu erhalten.

Veröffentlicht werden die Ergebnisse der Recherche auf der Armenian National Platform. Arbeitssprache ist Englisch, Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden übernommen.

Bewerbungsfrist ist der 20.September 2018. Weitere Infos und Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft durch das Auswärtige Amt gefördert.

VZVNRW, 28. August 2018

 

     

Einigung in Gehaltstarifverhandlungen für Zeitschriften-Redakteure/innen

Einigung in Gehaltstarifverhandlungen für Zeitschriften-Redakteure/innen

Am 6.Juni 2018 hat sich der VDZ mit den Gewerkschaften der Journalisten auf den Abschluss eines Gehaltstarifvertrages für Zeitschriftenredakteure/innen geeinigt.

Dieser tritt rückwirkend zum 1. Mai 2018 in Kraft und sieht ab 1. Juli 2018 eine einheitliche Gehaltserhöhung von 100 Euro pro Monat vor. Am 1. November 2019 werden die Gehälter um zwei Prozent erhöht. Die Volontärsgehälter steigen zu den gleichen Stichtagen um 3 und 2 Prozent. Eine Kündigung ist nach einer Laufzeit von 30 Monaten erstmals zum 31. Oktober 2020 möglich.

Durch die überproportional steigenden Einstiegsgehälter wird der Forderung der Gewerkschaften Rechnung getragen, den Journalistenberuf auch für Einsteiger wieder attraktiv zu machen.

Für den VDZ ist „das Ergebnis angesichts der Herausforderung der Branche gerade noch vertretbar“, erklärt VDZ-Justitiar und Verhandlungsführer des VDZ Dirk Platte.

VZVNRW, 2. Juli 2018

 

     

Tarifergebnis bei den Tageszeitungen erzielt

Tarifergebnis bei den Tageszeitungen erzielt

In der siebten Verhandlungsrunde haben sich der BDZV und der Deutsche Journalisten-Verband auf ein Verhandlungsergebnis geeinigt.

Die Gehälter der Redakteure steigen rückwirkend zum Mai 2018 um 1,9 Prozent. darüber hinaus wird eine Einmalzahlung von 500 Euro fällig. Zum 1. Mai 2019 werden die Gehälter um weitere 2,4 Prozent angehoben. Zusätzlich gibt es zum 1. März 2020 eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro. Berufseinsteiger erhalten 135 Euro Gehaltserhöhung zuzüglich 500 Euro Einmalzahlung. Die vergütungen der Volontäre steigen um 100 Euro zuzüglich einer Einmalzahlung von 70 Euro. Der Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Juli 2020. Bis Ende 2020 wird darüber hinaus der Manteltarifvertrag in seiner bestehenden Form verlängert. Außerdem sollen die Onliner der Zeitungsverlage in die Presseversorgung einbezogen werden. Die Honorare der festen Freien und der Pauschalisten werden linear in gleicher Höhe angehoben. Hinzu kommen Einmalzahlungen in Höhe von einem Viertel des Monatsgehalts.

VZVNRW, 2.7.2018

     

Verlegerverbände begrüßen Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht

Verlegerverbände begrüßen Entscheidung des EU-Parlaments zum Urheberrecht

Erfreulicherweise hat der Rechtsausschuss des  EU-Parlaments entschieden, das Leistungsschutzrecht von Verlagen zu stärken und Uploadfilter für große Online-Plattformen einzuführen.

"Professioneller Journalismus ist die beste und wichtigste Reaktion auf Polemik und Falschinformationen im Internet. Weil die Verlage mit ihren Investitionen für diese Leistung garantieren, müssen Dritte an der Ausbeutung besser als bisher gehindert werden können", kommentiert Dr. Rudolf Thiemann, Präsident des VDZ.

Bisher dürfen Online-Suchmaschinen neben  Links kurze Auszüge von redaktionellen Erzeugnissen zeigen, ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen.  Hierdurch sichern sich diese Plattformen Werbeeinnahmen, die den Verlagen zustehen. Diese Publikationen bedürfen nun der Erlaubnis des Urhebers. Die Einführung von Uploadfiltern überträgt die rechtliche Haftung urheberrechtlich geschützter Inhalte auf die hochladenden Betreiber.

VZVNRW, 20.06.2018

Mitgliederversammlung wählt Vorstand des VZVNRW

Mitgliederversammlung wählt Vorstand des VZVNRW

Von links nach rechts: Hermann Bimberg, Dirk Sieben, Andreas Bergmoser, Christopher Strobel, Christoph Bertling.
Es fehlt Annika Egloff-Schoenen

In der Mitgliederversammlung am 14.6.2018 wurde der neue Vorstand des VZVNRW einstimmig gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Herr Andreas Bergmoser (Bergmoser + Höller Verlag) ernannt. Weiterhin wurden die Herren Christoph Bertling (Handelsblatt Fachmedien), Hermann Bimberg (Landwirtschaftsverlag), Dirk Sieben (DVS Media) und Christopher Strobel (Strobel Verlag) sowie Frau Annika Egloff-Schoenen (Fachverlag Arnold) in den Vorstand gewählt. Herr Dr. Christoph Müller wurde von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Wir gratulieren allen Genannten zur Wahl.

(VZVNRW, 14.6.2018)  

J.P. Bachem feiert 200-jähriges Bestehen

J.P. Bachem feiert 200-jähriges Bestehen

Wir gratulieren unserem Mitgliedsverlag J.P. Bachem zu seinem 200-jährigen Bestehen. Im historischen Stadtarchiv der Stadt Köln begeht der historische Verlag mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und zahlreichen geladenen Gästen das bedeutende Jubiläum. (J.P.Bachem Verlag)

VZVNRW, 12.06.2018
 

Tarifverhandlungen zum Gehaltstarifvertrag für Redakteure/-innen an Zeitschriften am 6. Juni in Berlin

Tarifverhandlungen zum Gehaltstarifvertrag für Redakteure/-innen an Zeitschriften am 6. Juni in Berlin

Morgen setzen die Tarifvertragsparteien ihre Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften fort. „Wir können uns vorstellen, dass nach konstruktiven Vorgesprächen morgen eine Einigung möglich ist“, erklärte VDZ-Justitiar Dirk Platte heute in Berlin. Entscheidend sei, ein für beide Seiten vertretbares Ergebnis zu erzielen. Hierbei habe am Ende auch die Planungssicherheit und damit die Laufzeit der neuen Vereinbarung eine erhebliche Bedeutung. (Quelle)

VZVNRW, 05.06.2018
 

Medientag und Mitgliederversammlung am 14.06.2018

Medientag und Mitgliederversammlung auf Schloss Bensberg

Am Donnerstag, 14.06.2018 von 12.30 bis 21.00 Uhr

finden in gewohnter Atmosphäre auf Schloß Bensberg unser Medientag und die Mitgliederversammlung statt.                                                                                                                                    
Die Mitgliederversammlung beginnt um 12:30 Uhr. Beginn des Medientages ist um 14:30 Uhr.
Ganz im Zeichen von EU-DSGVO, E-Privacy-Verordnung und Big data freuen wir uns auf unsere hochkarätigen Referenten Karl-Heinz Land (neuland.digital GmbH), Marko Lasnia (Shaking Trees) und Gerrit Klein (Ebner Verlag GmbH & Co.KG).

Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem offenen, kollegialen Austausch mit bekannten und bisher unbekannten Kolleginnen und Kollegen aus der Medienbranche. In der Vergangenheit konnte auch die eine oder andere Kooperation der Verleger begründet werden.

Nach dem Medientag laden wir Sie zu einem abschließenden Dinner im Restaurant Jan Wellem mit der Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch in angenehmer Atmosphäre ein. 

                                                                                   

Das Anmeldeformular und der Flyer mit dem genauen Programm stehen zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr VZVNRW-Team

VZVNRW, 29.05.2018

Dr.-Ing. Klaus Krammer ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

Dr.-Ing. Klaus Krammer, Vorstand unseres Mitgliedsverlages Krammer Verlag, ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

Der VZVNRW freut sich, dass am 17. Mai 2018 Herr Dr. -Ing. Klaus Krammer, langjähriges Mitglied des VZVNRW, zum neuen Sprecher der Deutschen Fachpresse gewählt wurde. Es sei wichtig, "angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen für eine vielfältige Fachmedienlandschaft und faire Rahmenbedingungen einzustehen und unsere Mitglieder in ihren Transformationsprozessen mit einem starken Netzwerk zu fördern", sagte Krammer in seiner Eröffnungsrede. 
Zum stellvertretenden Sprecher wurde Wolfgang Beisler, Geschäfstführer Carl Hanser Verlag, wiedergewählt.
Auch in den Vorständen des Fachverbands Fachpresse und der IG Fachmedien sind unsere nordrhein-westfälischen Mitgliedsverlage gut vertreten. Neben Dr.-Ing- Krammer als Vorsitzender des Fachverbands Fachpresse wurde Dr. Ludger Kleyboldt, Geschäftsführer des NWB Verlags, zum Schatzmeister gewählt. Christoph Bertling, Geschäftsführer der Handelsblatt Fachmedien sowie Dirk Sieben, Geschäftsführer DVS Media, wurden in den Vorstand der IG Fachmedien berufen. Wir gratulieren allen Gewählten zu ihren Positionen.
VZVNRW, 21.5.2018