Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Der neue VDZ-Präsident und Geschäftsführer unseres Mitglieds, der Liborius-Verlagsgruppe in Hamm, im Kreise seiner nordrhein-westfälischen Verlags-Kollegen.

    Von links nach rechts: Manfred Schmitz, Andrea Groß-Schulte, Dr. Rudolf Thiemann, Frank Zeithammer und Michael Bachem.



     

Volontärausbildung 2016

Volontärausbildung 2016

Auch in diesem Jahr findet ein Volontärskurs statt, und zwar vom 29. August bis 9. September und vom 5.-16. Dezember.

Der Inhalt entspricht der erforderlichen Ausbildung für das Volontariat. Erstmalig wird der Kurs in Zusammenarbeit mit der Medien-Akademie Ruhr gAG in Essen veranstaltet. Erfahrene Referenten aus der Praxis garantieren ein hohes Ausbildungsniveau. Wir raten Ihnen zu einer rechtzeitigen Anmeldung.

Der neue VDZ-Präsident im Kreise seiner nordrhein-westfälischen Verlags-Kollegen

Der neue VDZ-Präsident und Geschäftsführer unseres Mitglieds, der Liborius-Verlagsgruppe in Hamm, im Kreise seiner nordrhein-westfälischen Verlags-Kollegen.

Von links nach rechts: Manfred Schmitz, Andrea Groß-Schulte, Dr. Rudolf Thiemann, Frank Zeithammer und Michael Bachem.



 

Dr. Rudolf Thiemann zum neuen VDZ- Präsidenten gewählt

Dr. Rudolf Thiemann zum neuen VDZ- Präsidenten gewählt
 

Der Jurist Dr. Rudolf Thiemann ist am 5. November in der  Delegiertenversammlung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger einstimmig zum VDZ-Präsidenten gewählt worden.
 
Als Inhaber und Verleger der mittelständischen Liborius-Verlagsgruppe in vierter Generation ist Thiemann bestens über die verlagsspezifischen und medienpolitischen Herausforderungen informiert. Als Präsidiumsmitglied und ehemaliger VDZ-Vizepräsident ist er zudem seit 20 Jahren für sein konstantes Engagement und erfolgreiche Mitgestaltung bekannt. „Ihn zeichnen hohe Akzeptanz sowie diplomatisches Geschick und Geradlinigkeit aus“, kommentiert VDZ-Ehrenpräsident Prof. Dr. Hubert Burda die Wahl Thiemanns und ergänzt: „Die Wahl Rudolf Thiemanns ist ein gutes Zeichen für den VDZ und seine 500 Mitgliedsverlage – tief in unserem Geschäft verankert, politisch denkend, ausgleichend und menschlich.“
 
Dr. Rudolf Thiemann folgt Dr. Stephan J. Holthoff-Pförtner, der durch die Berufung in die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Ende Juni 2017 sein Amt als VDZ-Präsident vorzeitig niedergelegt hat. Die turnusgemäßen Neuwahlen stehen Mitte 2018 wieder an, zu der Thiemann nach eigener Aussage zur Wiederwahl zur Verfügung steht.
 
Im Präsidium wurden eine neue Vizepräsidentin und ein neuer Vizepräsident gewählt: Katja Kohlhammer, Verlegerin der Konradin Mediengruppe GmbH und Vorsitzende des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands und Philipp Welte, Verlagsvorstand Hubert Burda Media.
 
Präsident und Präsidium werden gemäß der VDZ-Satzung durch die Delegiertenversammlung gewählt, die sich ihrerseits paritätisch aus Vertretern der Landes- und Fachverbände zusammensetzt.


VZVNRW, 06.11.2017



 

Norbert Froitzheim im Medienausschuss der IHK

Norbert Froitzheim engagiert sich im Medienausschuss der IHK
 

Unser Vorstandsmitglied Herr Norbert A. Froitzheim, Geschäftsführer des Deutschen Ärzteverlages,  ist in den Medienausschuss der Industrie- und Handelskammer von Köln und Bonn/Rhein-Sieg berufen worden.
Herr Froitzheim, der bereits den Deutschen Ärzteverlag erfolgreich durch die digitale Transformation geführt hat, freut sich auf seine neue Aufgabe. „Unsere Branche hat viele spannende Themen und steht vor vielen ebenso spannenden Herausforderungen. Wer daran mitwirken möchte, die Rahmenbedingungen konstruktiv zu gestalten, der muss sich engagieren“, erläutert Herr Froitzheim .
Als Verleger eines der größten Medienunternehmen der Region weiß Herr Froitzheim um die relevanten Themen, die die Medienbranche bewegen und freut sich nach eigener Aussage „auf den Austausch mit den Kollegen aus der Region“. „Denn“, so Herr Froitzheim, „wenn wir nicht unsere Erfahrung aus der Praxis einbringen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn realitätsferne Vorlagen verabschiedet werden“.
Im Gemeinschaftsausschuss Medien der IHKs Köln und Bonn/Rhein-Sieg werden aktuelle medienpolitische oder branchenspezifische Fragen erörtert und gegebenenfalls zur Beratung in der IHK-Vollversammlung für Verwaltung und Politik aufbereitet. Des Weiteren ist der Ausschuss  ein Netzwerk, das die Kommunikation zwischen den Mitgliedsunternehmen fördert und es diesen ermöglicht, eigene Themen einzubringen und zur Diskussion zu stellen.

VZVNRW, 18.10.2017



 

Banking-News Chefredakteur Hahn im Interview bei PRINT&more

Banking-News Chefredakteur Hahn im Interview bei PRINT&more
 

Unser Verbandsmitglied Thorsten Hahn, Chefredakteur des erfolgreichen Magazins „Banking-News“, erläutert in der aktuellen Ausgabe von PRINT&more (http://www.vdz.de/fileadmin/vdz/upload/services/Publikationen/Print_and_More/PRINTmore_3-17_FINAL.pdf) seine Erfolgsstrategie.
Als studierter Diplom- und gelernter Bank-Kaufmann begann T. Hahn 2004, Finanz-Newsletter zu versenden. Inhalte waren Bankthemen abseits der Norm „ mit frechen Botschaften“, erklärt Thorsten Hahn, „denn wer sich nicht abhebt, geht unter“.
Ein Konzept, das sich schnell durchsetzte und Banking-News zu einem Magazin machte, das  fest in der Finanzwelt etabliert ist.
Bei Themen, die das Verlagsgeschäft betreffen jedoch verlässt er sich auf unseren Verband. Es sei sehr hilfreich, erläutert T. Hahn im Interview, im VZVNRW und VDZ die Möglichkeit des rechtlichen Beistandes, juristischen Fachwissens und eines Netzwerks aus Gleichgesinnten zu haben. Zudem schätze er die interessanten Weiterbildungsangebote sowohl des Landes- als auch des Bundesverbandes.

VZVNRW, 24.10.2017



 

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen

Die Tarifgespräche der gemeinsamen Tarifkommission des VZVNRW e.V. und des Arbeitgeberverbandes der Verlage und Buchhandlungen in NRW e.V. mit der Gewerkschaft ver.di konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer moderaten Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen um jeweils 1,6 % ab 1.1.2018 und 1.2.2019 sowie einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31.3.2020 konnten wir eine Planungssicherheit für unsere tarifgebundenen Unternehmen erreichen. Vereinbart wurden zudem Änderungen in den §§ 1 und 8 des Manteltarifvertrages. Tarifgebundene Mitgliedsverlage haben die Tarifvereinbarung bereits im Wortlaut erhalten.

VZVNRW, 22.9.2017     

Dr. Rudolf Thiemann ist neuer Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Dr. Rudolf Thiemann ist Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Im Rahmen einer Strategiesitzung Anfang dieser Woche haben sich die Vorsitzenden der den VDZ tragenden Landesverbände, in denen alle VDZ-Mitglieder organisiert sind, auf Herrn Dr. Rudolf Thiemann als Kandidaten für das Präsidentenamt geeinigt.
Gefolgt wurde dem Vorschlag des VZVNRW sowie des Verbandes der Zeitschriftenverleger Berlin-Brandenburg, der vorsieht, den Verleger der Liborius-Verlagsgruppe und langjährigen Vizepräsidenten, Dr. Rudolf Thiemann (62), der Delegiertenversammlung am 5. November als Kandidaten zur Wahl des VDZ-Präsidenten vorzuschlagen. Rudolf Thiemann, der seine Bereitschaft erklärt hat, sich der Wahl zu stellen, ist mittelständischer Verleger und geschäftsführender Gesellschafter der Liborius-Verlagsgruppe, die konfessionelle  Zeitschriften in privater Trägerschaft herausgibt. Seit 1985 leitet er das Familienunternehmen in vierter Generation. Thiemanns Verlagsgruppe ist Mitglied in unserem Verband und im bayerischen Landesverband sowie in den Fachverbänden der Konfessionellen Presse und der Publikumszeitschriften. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

VZVNRW, 14.09.2017



 

Medialer Heimathafen für Motorboot-Fans

Medialer Heimathafen für Motorboot-Fans

Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag wird 50

Wenn eine Special-Interest-Zeitschrift auf eine 50-jährige Historie zurückblicken kann, ist das etwas ganz Besonderes und gibt Anlass zur Freude und zum Feiern. Die Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag blickt mit einem großen Jubiläumsheft auf fünf Jahrzehnte Motorbootgeschichte zurück. Heute ist BOOTE mit einer Auflage von mehr als 47.000 Exemplaren Europas größtes Motorboot-Magazin und medialer Heimathafen für die Motorboot-Gemeinde.

Wie die Zeitschrift BOOTE im Jahr 1967 in den Besitz des Bielefelder Delius Klasing Verlags überging und rasch zum führenden Magazin für Motorboot-Fans geworden ist, ist nur ein Thema der Jubiläumsausgabe von BOOTE. Im Jahr 1966 gründet Delius Klasing, der Verlag, der bereits seit 1923 die Segelzeitschrift YACHT publiziert, das Magazin „Auto & Boot“. Die Menschen wurden in dieser Zeit endgültig mobil. Viele zogen hinter ihrem Auto immer häufiger einen Hänger mit einem Schlauchboot oder einem kleinen Außenborder-Boot Richtung Urlaub oder Wochenend-Vergnügen. Ein neuer Freizeitspaß auf dem Wasser hatte begonnen. Ab 1967 erschien „Auto & Boot“ zweimonatlich. Leser, Händler und Anzeigenkunden irritierte der Name der Zeitschrift jedoch. Daher kaufte Delius Klasing 1967 den damals noch kleinen Titel BOOTE und vereinte ihn mit „Auto & Boot“. Nach kurzer Zeit verschwand der Zwitter-Titel „Auto & Boot“ ganz auf dem Cover und die Erfolgsgeschichte des reinrassigen Motorboot-Magazins BOOTE nahm ihren Lauf.

Mit dem damaligen Untertitel „Magazin für Freizeit-Kapitäne“ wurde BOOTE eine Zeitschrift, wie es sie im Wassersport-Segment bis dato nicht gab. Mit einem großzügigen Layout, einer klaren Bildsprache und einer fachlichen-journalistischen Qualität sollte BOOTE damals die Freude am Leben auf, im und am Wasser vermitteln. Dieses oberste Ziel haben die BOOTE-Macher auch heute immer vor Augen.

In einem großen Jubiläumsheft blickt die Redaktion zurück auf 5 Dekaden Motorboot-Historie, zeigt die Tops und Flops der nautischen Innovationen aus den vergangenen 50 Jahren und verrät die peinlichsten Patzer und herrlichsten Havarien der BOOTE-Crew.

Delius Klasing, 18.7.2017

 

Berufung des VDZ-Präsidenten in die neue NRW-Landesregierung

Berufung des VDZ-Präsidenten in die neue NRW-Landesregierung

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner wird Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien

Mit Anerkennung hat das Präsidium des VDZ auf die Berufung von VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner zum Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien reagiert. Die Bitte des neuen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, verdeutlicht die große politische und kommunikative Kompetenz sowie die Erfahrung des VDZ-Präsidenten, die er angesichts der großen Herausforderungen des bevölkerungsreichsten Bundeslands in die Regierungsarbeit einbringen kann.

Das VDZ-Präsidium dankt Holthoff-Pförtner für seine intensive Arbeit bei der Vertretung der Verlage in der Öffentlichkeit. „Er hat“, so VDZ-Vizepräsident Dr. Rudolf Thiemann, „die Aufgabe mit seiner hohen Präsenz bei den Mitgliedsverlagen sowie in der Politik aktiv gestaltet“. In seine Amtszeit fallen wichtige medienpolitische Erfolge der Verlage wie die Verabschiedung der GWB-Novelle, die den Verlagen mehr Kooperationsmöglichkeiten eröffnet, sowie die Entscheidung der EU-Kommission im Kartellverfahren gegen Google, so das Präsidium.

„Ich habe den VDZ in den vergangenen Monaten als einen hoch innovativen und immens schlagkräftigen Verband erlebt. Mein Dank gilt den Mitgliedern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, und den ausgezeichneten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die sich mit ganzer Kraft für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzen“, so Holthoff-Pförtner. „Es fällt mir nicht leicht, das großartige Amt des Präsidenten abzugeben. Und mir ist bewusst, dass ich viele VDZ-Mitglieder mit dieser Entscheidung enttäusche. Ich bitte um Verständnis, dass ich den Ruf des neuen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten nicht ablehnen konnte.“

Bis zur nächsten Delegiertenversammlung führt das Präsidium den VDZ. Die kommenden Monate werden genutzt, um die Delegiertenversammlung im November vorzubereiten, in der das Präsidentenamt neu gewählt wird.

VDZ, 29.6.2017

Presseverleger begrüßen historische Wettbewerbsentscheidung der EU-Kommission gegen Google

Presseverleger begrüßen historische Wettbewerbsentscheidung der EU-Kommission gegen Google

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen die formale Feststellung der EU-Kommission vom heutigen Tag, dass Google sein Quasi-Monopol im Bereich der Online-Suche missbraucht hat.
Die EU-Wettbewerbsbehörde sieht es als erwiesen an, dass Google seine Marktmacht durch die bessere Darstellung eigener Dienste in den Suchergebnissen begünstigte. Die Kommission verhängte ein Bußgeld von € 2,42 Mrd. und forderte Google auf, den Missbrauch innerhalb einer Zeitspanne von 90 Tagen abzustellen.
„Wir begrüßen, dass die Kommission der Missbrauchsbeschwerde unserer Verbände stattgegeben und Google zur Gleichbehandlung aller Angebote verpflichtet hat“, erklärten die Präsidenten von VDZ und BDZV, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Dr. Mathias Döpfner. „Wichtig ist nun vor allem, dass Google wirksam und nachhaltig alle Selbstbegünstigungen abstellt und wieder für einen fairen Wettbewerb zwischen Online-Angeboten sorgt“, so die Verleger-Präsidenten.
Die heutige Entscheidung sei von historischer Tragweite, so die Verbände. Erstmalig stelle eine Wettbewerbsbehörde klar, dass auch in der digitalen Welt solche Dienste, die für den Wettbewerb wesentlich sind, weil sie den Zugang zu bestimmten Verbrauchergruppen kontrollieren, ihre Leistungen diskriminierungsfrei erbringen müssen. Das sei eine unerlässliche Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, so VDZ und BDZV.
Bei der Umsetzung der Entscheidung müsse die EU-Kommission sicherstellen, dass die von Google vorgenommene Abhilfe allen Marktteilnehmern gleiche Wettbewerbschancen vermittle. Des Weiteren solle die Kommission nun rasch dafür sorgen, dass auch die weiteren laufenden Verfahren gegen Google zum Abschluss gebracht werden. Insbesondere sei der unautorisierten Nutzung von Verlegerinhalten und der Bündelung von Android mit anderen Google-Diensten Einhalt zu gebieten.
Mit einer Missbrauchsbeschwerde hatten VDZ und BDZV bereits im Jahr 2009 formal auf Googles Begünstigung eigener Dienste hingewiesen und so das Wettbewerbsverfahren mit angestoßen. In den Jahren 2012 bis 2014 konnten die Verbände wesentlich dazu beitragen, Versuche abzuwenden, das Verfahren gegen Zusagen einzustellen, die die Wettbewerbsprobleme nicht gelöst hätten.

VDZ, 27.6.2017

Reduzierter Mehrwertsteuersatz auf elektronische Presseprodukte

Reduzierter Mehrwertsteuersatz auf elektronische Presseprodukte

Presseverleger: Empfehlung des Europäischen Parlaments mahnt Ministerrat zu schneller Entscheidung

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen ausdrücklich die gestern mit überwältigender Mehrheit angenommene Empfehlung des Europäischen Parlaments, wonach es den Mitgliedsstaaten freigestellt werden soll, den Mehrwertsteuersatz für digitale Zeitungen, Periodika und E-Books dem jeweiligen reduzierten Mehrwertsteuersatz anzupassen.

„Nun ist es aber auch höchste Zeit, dass der letztlich zuständige EU-Ministerrat diese überfällige Entscheidung nicht mehr auf die lange Bank schiebt,“ sagte eine Sprecherin der Verlegerverbände. „Wir haben es nie verstanden, warum digitale Ausgaben von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern anders behandelt werden sollten als die gedruckten Exemplare.“

In Deutschland gilt für gedruckte Presseprodukte der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, für digitale Ausgaben hingegen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

VDZ, 2.6.2017