Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • "Europa-Politiker Axel Voss will eine Reform durchsetzen, wonach Google & Co. für übernommene Artikel die Zeitungshäuser bezahlen sollen." (Kölner Stadt-Anzeiger v. 28.12.2017) (mehr)

    VZVNRW, 28.12.2017



     

Verlegerverbände begrüßen geplante Kartellrechtsnovelle

Verlegerverbände begrüßen geplante Kartellrechtsnovelle

Erleichterung von Kooperationen für Presseverlage sichert Pressevielfalt

Gegen Wettbewerbsbeschränkungen, mehr Freiraum bei verlagswirtschaftlicher Zusammenarbeit
Die Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger in Deutschland haben den heute im Bundestag eingebrachten Entwurf einer Novelle zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begrüßt. "Angesicht massiver Umbrüche im Medienmarkt brauchen Zeitungen und Zeitschriften dringend mehr Freiraum bei der verlagswirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die geplante Liberalisierung des Kartellrechts wird innovative Angebote für Leser und Anzeigenkunden ermöglichen und so zur Sicherung der Pressevielfalt in Deutschland beitragen", erklärte ein Sprecher für Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL).
Der Gesetzentwurf sehe, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, eine Ausnahme vom Kartellverbot für verlagswirtschaftliche Kooperationen außerhalb des Bereichs der Redaktionen vor. Er sei eine sinnvolle Antwort auf die Herausforderungen für Pressehäuser im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung, erklärten BDZV, VDZ und VDL. Nicht verständlich sei vor diesem Hintergrund allerdings die geplante Befristung der Regelung auf zehn Jahre. "Die digitale Revolution an den Medienmärkten wird an Geschwindigkeit noch zunehmen. Der Plan, die Regelung mit einer Verfallsfrist zu versehen, ist nicht nachvollziehbar", so der Sprecher. Die Verlage bräuchten langfristige Sicherheit.

BDZV, VDZ und VDL erläuterten, dass die Freistellung von verlagswirtschaftlichen Kooperationen keine einseitige Privilegierung der Zeitungen und Zeitschriften darstelle. Vielmehr sei sie eine dringend notwendige Reaktion auf bestehende Benachteiligungen der Presseverlage durch enge Fusionsgrenzen, zum Beispiel in Gestalt äußerst kleinteiliger Marktdefinitionen. Die Freistellung füge sich demnach ausgleichend in die – im Übrigen für die Presse gegenüber der sonstigen Wirtschaft und den meisten Branchen der Kultur- und Medienwirtschaft restriktivere – pressespezifische Kartellgesetzgebung ein.

Durch Synergien im verlagswirtschaftlichen Bereich könnten mit der geplanten Regelung aus Sicht der Verlegerverbände auch Mittel zur Stärkung der redaktionellen Vielfalt in Deutschland frei werden, die anders nicht mehr zu erzielen seien. Mit Anzeigenkooperationen würde es den Verlagen ermöglicht, sich auf Augenhöhe im mittlerweile hochkonzentrierten Markt der Mediaagenturen und des werbenden Einzelhandels zu bewegen. Ebenso sei eine angemessene Reaktion auf multinationale Digitalkonzerne als neue Wettbewerber im Werbemarkt nur durch eine Zusammenarbeit möglich. Kooperationen der Presse könnten hier zu einem stärkeren Wettbewerb zugunsten der Werbekunden beitragen. Auch seien dringend notwendige technische Entwicklungen zur Erschließung digitaler journalistischer Geschäftsmodelle mit verbraucherfreundlichen Standards in größeren Einheiten betriebswirtschaftlich sinnvoll möglich. (VDZ, Berlin)

VZVNRW, 17.11.2016

"Wir sollten die Presse gegen die digitalen Riesen verteidgen"

"Europa-Politiker Axel Voss will eine Reform durchsetzen, wonach Google & Co. für übernommene Artikel die Zeitungshäuser bezahlen sollen." (Kölner Stadt-Anzeiger v. 28.12.2017) (mehr)

VZVNRW, 28.12.2017



 

Hans Jürgen Below übergibt die Verlagsleitung

Hans Jürgen Below übergibt die Verlagsleitung

Der langjährige Geschäftsführer der Verlagsanstalt Handwerk, Hans-Jürgen Below ,geht zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand.
Er übergibt die Verlagsleitung in die Hände von Dr. Rüdiger Gottschalk (56), der als langjähriger Chefredakteur des „Deutschen Handwerksblatt“  um die Themen des Verlages und des Deutschen Handwerkes  weiß.
Hans Jürgen Below hat es stets verstanden, die Tradition des 1929 gegründeten Verlages mit der Moderne zu verknüpfen.  So  betreibt sein Verlag  neben zahlreichen Printpublikationen mehrere Webseiten, bietet Apps an und  nutzt die sozialen Medien, um den Handwerksberuf wieder attraktiver zu machen. Seine Idee,  jedes Jahr „Miss und Mister Handwerk“ zu küren erfreut sich nicht nur großer  Beliebtheit, sondern bescherte ihm auch den Titel „Bester Award“ vom Verein der Deutschen Fachpresse.
Auch im VZVNRW hat sich Herr Below stets engagiert. Die Verlagsanstalt Handwerk ist seit 1977 Mitglied im Verband, seit 2013 war Herr Below aktives Mitglied unserer Tarifkommission.
Wir wünschen Herrn Below für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.


VZVNRW, 19.12.2017



 

VZVNRW-Geschäftsführerin Daniela Scheuer begrüßt die Volontäre des diesjährigen Kurses in den Räumen der Medien-Akademie Ruhr.

VZVNRW-Geschäftsführerin Daniela Scheuer begrüßt die Volontäre des diesjährigen Kurses in den Räumen der Medien-Akademie Ruhr.



 

Der neue VDZ-Präsident im Kreise seiner nordrhein-westfälischen Verlags-Kollegen

Von links nach rechts: Manfred Schmitz, Andrea Groß-Schulte, Dr. Rudolf Thiemann, Frank Zeithammer und Michael Bachem.



 

VZVNRW-Geschäftsführerin Daniela Scheuer zu Besuch bei den Zeitschriftenvolontären der Medien-Akademie Ruhr

VZVNRW-Geschäftsführerin und Rechtsanwältin Daniela Scheuer zu Besuch bei den Zeitschriftenvolontären der Medien-Akademie Ruhr in Essen.


Dr. Rudolf Thiemann zum neuen VDZ- Präsidenten gewählt

Dr. Rudolf Thiemann zum neuen VDZ- Präsidenten gewählt
 

Der Jurist Dr. Rudolf Thiemann ist am 5. November in der  Delegiertenversammlung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger einstimmig zum VDZ-Präsidenten gewählt worden.
 
Als Inhaber und Verleger der mittelständischen Liborius-Verlagsgruppe in vierter Generation ist Thiemann bestens über die verlagsspezifischen und medienpolitischen Herausforderungen informiert. Als Präsidiumsmitglied und ehemaliger VDZ-Vizepräsident ist er zudem seit 20 Jahren für sein konstantes Engagement und erfolgreiche Mitgestaltung bekannt. „Ihn zeichnen hohe Akzeptanz sowie diplomatisches Geschick und Geradlinigkeit aus“, kommentiert VDZ-Ehrenpräsident Prof. Dr. Hubert Burda die Wahl Thiemanns und ergänzt: „Die Wahl Rudolf Thiemanns ist ein gutes Zeichen für den VDZ und seine 500 Mitgliedsverlage – tief in unserem Geschäft verankert, politisch denkend, ausgleichend und menschlich.“
 
Dr. Rudolf Thiemann folgt Dr. Stephan J. Holthoff-Pförtner, der durch die Berufung in die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Ende Juni 2017 sein Amt als VDZ-Präsident vorzeitig niedergelegt hat. Die turnusgemäßen Neuwahlen stehen Mitte 2018 wieder an, zu der Thiemann nach eigener Aussage zur Wiederwahl zur Verfügung steht.
 
Im Präsidium wurden eine neue Vizepräsidentin und ein neuer Vizepräsident gewählt: Katja Kohlhammer, Verlegerin der Konradin Mediengruppe GmbH und Vorsitzende des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands und Philipp Welte, Verlagsvorstand Hubert Burda Media.
 
Präsident und Präsidium werden gemäß der VDZ-Satzung durch die Delegiertenversammlung gewählt, die sich ihrerseits paritätisch aus Vertretern der Landes- und Fachverbände zusammensetzt.


VZVNRW, 06.11.2017



 

Norbert Froitzheim im Medienausschuss der IHK

Norbert Froitzheim engagiert sich im Medienausschuss der IHK
 

Unser Vorstandsmitglied Herr Norbert A. Froitzheim, Geschäftsführer des Deutschen Ärzteverlages,  ist in den Medienausschuss der Industrie- und Handelskammer von Köln und Bonn/Rhein-Sieg berufen worden.
Herr Froitzheim, der bereits den Deutschen Ärzteverlag erfolgreich durch die digitale Transformation geführt hat, freut sich auf seine neue Aufgabe. „Unsere Branche hat viele spannende Themen und steht vor vielen ebenso spannenden Herausforderungen. Wer daran mitwirken möchte, die Rahmenbedingungen konstruktiv zu gestalten, der muss sich engagieren“, erläutert Herr Froitzheim .
Als Verleger eines der größten Medienunternehmen der Region weiß Herr Froitzheim um die relevanten Themen, die die Medienbranche bewegen und freut sich nach eigener Aussage „auf den Austausch mit den Kollegen aus der Region“. „Denn“, so Herr Froitzheim, „wenn wir nicht unsere Erfahrung aus der Praxis einbringen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn realitätsferne Vorlagen verabschiedet werden“.
Im Gemeinschaftsausschuss Medien der IHKs Köln und Bonn/Rhein-Sieg werden aktuelle medienpolitische oder branchenspezifische Fragen erörtert und gegebenenfalls zur Beratung in der IHK-Vollversammlung für Verwaltung und Politik aufbereitet. Des Weiteren ist der Ausschuss  ein Netzwerk, das die Kommunikation zwischen den Mitgliedsunternehmen fördert und es diesen ermöglicht, eigene Themen einzubringen und zur Diskussion zu stellen.

VZVNRW, 18.10.2017



 

Banking-News Chefredakteur Hahn im Interview bei PRINT&more

Banking-News Chefredakteur Hahn im Interview bei PRINT&more
 

Unser Verbandsmitglied Thorsten Hahn, Chefredakteur des erfolgreichen Magazins „Banking-News“, erläutert in der aktuellen Ausgabe von PRINT&more (http://www.vdz.de/fileadmin/vdz/upload/services/Publikationen/Print_and_More/PRINTmore_3-17_FINAL.pdf) seine Erfolgsstrategie.
Als studierter Diplom- und gelernter Bank-Kaufmann begann T. Hahn 2004, Finanz-Newsletter zu versenden. Inhalte waren Bankthemen abseits der Norm „ mit frechen Botschaften“, erklärt Thorsten Hahn, „denn wer sich nicht abhebt, geht unter“.
Ein Konzept, das sich schnell durchsetzte und Banking-News zu einem Magazin machte, das  fest in der Finanzwelt etabliert ist.
Bei Themen, die das Verlagsgeschäft betreffen jedoch verlässt er sich auf unseren Verband. Es sei sehr hilfreich, erläutert T. Hahn im Interview, im VZVNRW und VDZ die Möglichkeit des rechtlichen Beistandes, juristischen Fachwissens und eines Netzwerks aus Gleichgesinnten zu haben. Zudem schätze er die interessanten Weiterbildungsangebote sowohl des Landes- als auch des Bundesverbandes.

VZVNRW, 24.10.2017



 

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen

Die Tarifgespräche der gemeinsamen Tarifkommission des VZVNRW e.V. und des Arbeitgeberverbandes der Verlage und Buchhandlungen in NRW e.V. mit der Gewerkschaft ver.di konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer moderaten Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen um jeweils 1,6 % ab 1.1.2018 und 1.2.2019 sowie einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31.3.2020 konnten wir eine Planungssicherheit für unsere tarifgebundenen Unternehmen erreichen. Vereinbart wurden zudem Änderungen in den §§ 1 und 8 des Manteltarifvertrages. Tarifgebundene Mitgliedsverlage haben die Tarifvereinbarung bereits im Wortlaut erhalten.

VZVNRW, 22.9.2017     

Dr. Rudolf Thiemann ist neuer Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Dr. Rudolf Thiemann ist Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Im Rahmen einer Strategiesitzung Anfang dieser Woche haben sich die Vorsitzenden der den VDZ tragenden Landesverbände, in denen alle VDZ-Mitglieder organisiert sind, auf Herrn Dr. Rudolf Thiemann als Kandidaten für das Präsidentenamt geeinigt.
Gefolgt wurde dem Vorschlag des VZVNRW sowie des Verbandes der Zeitschriftenverleger Berlin-Brandenburg, der vorsieht, den Verleger der Liborius-Verlagsgruppe und langjährigen Vizepräsidenten, Dr. Rudolf Thiemann (62), der Delegiertenversammlung am 5. November als Kandidaten zur Wahl des VDZ-Präsidenten vorzuschlagen. Rudolf Thiemann, der seine Bereitschaft erklärt hat, sich der Wahl zu stellen, ist mittelständischer Verleger und geschäftsführender Gesellschafter der Liborius-Verlagsgruppe, die konfessionelle  Zeitschriften in privater Trägerschaft herausgibt. Seit 1985 leitet er das Familienunternehmen in vierter Generation. Thiemanns Verlagsgruppe ist Mitglied in unserem Verband und im bayerischen Landesverband sowie in den Fachverbänden der Konfessionellen Presse und der Publikumszeitschriften. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

VZVNRW, 14.09.2017