Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Dr.-Ing. Klaus Krammer, Vorstand unseres Mitgliedsverlages Krammer Verlag, ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

    Der VZVNRW freut sich, dass am 17. Mai 2018 Herr Dr. -Ing. Klaus Krammer, langjähriges Mitglied des VZVNRW, zum neuen Sprecher der Deutschen Fachpresse gewählt wurde. Es sei wichtig, "angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen für eine vielfältige Fachmedienlandschaft und faire Rahmenbedingungen einzustehen und unsere Mitglieder in ihren Transformationsprozessen mit einem starken Netzwerk zu fördern", sagte Krammer in seiner Eröffnungsrede. 
    Zum stellvertretenden Sprecher wurde Wolfgang Beisler, Geschäfstführer Carl Hanser Verlag, wiedergewählt.
    Auch in den Vorständen des Fachverbands Fachpresse und der IG Fachmedien sind unsere nordrhein-westfälischen Mitgliedsverlage gut vertreten. Neben Dr.-Ing- Krammer als Vorsitzender des Fachverbands Fachpresse wurde Dr. Ludger Kleyboldt, Geschäftsführer des NWB Verlags, zum Schatzmeister gewählt. Christoph Bertling, Geschäftsführer der Handelsblatt Fachmedien sowie Dirk Sieben, Geschäftsführer DVS Media, wurden in den Vorstand der IG Fachmedien berufen. Wir gratulieren allen Gewählten zu ihren Positionen.
    VZVNRW, 21.5.2018


     

Verlegerverbände begrüßen geplante Kartellrechtsnovelle

Verlegerverbände begrüßen geplante Kartellrechtsnovelle

Erleichterung von Kooperationen für Presseverlage sichert Pressevielfalt

Gegen Wettbewerbsbeschränkungen, mehr Freiraum bei verlagswirtschaftlicher Zusammenarbeit
Die Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger in Deutschland haben den heute im Bundestag eingebrachten Entwurf einer Novelle zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begrüßt. "Angesicht massiver Umbrüche im Medienmarkt brauchen Zeitungen und Zeitschriften dringend mehr Freiraum bei der verlagswirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die geplante Liberalisierung des Kartellrechts wird innovative Angebote für Leser und Anzeigenkunden ermöglichen und so zur Sicherung der Pressevielfalt in Deutschland beitragen", erklärte ein Sprecher für Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL).
Der Gesetzentwurf sehe, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, eine Ausnahme vom Kartellverbot für verlagswirtschaftliche Kooperationen außerhalb des Bereichs der Redaktionen vor. Er sei eine sinnvolle Antwort auf die Herausforderungen für Pressehäuser im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung, erklärten BDZV, VDZ und VDL. Nicht verständlich sei vor diesem Hintergrund allerdings die geplante Befristung der Regelung auf zehn Jahre. "Die digitale Revolution an den Medienmärkten wird an Geschwindigkeit noch zunehmen. Der Plan, die Regelung mit einer Verfallsfrist zu versehen, ist nicht nachvollziehbar", so der Sprecher. Die Verlage bräuchten langfristige Sicherheit.

BDZV, VDZ und VDL erläuterten, dass die Freistellung von verlagswirtschaftlichen Kooperationen keine einseitige Privilegierung der Zeitungen und Zeitschriften darstelle. Vielmehr sei sie eine dringend notwendige Reaktion auf bestehende Benachteiligungen der Presseverlage durch enge Fusionsgrenzen, zum Beispiel in Gestalt äußerst kleinteiliger Marktdefinitionen. Die Freistellung füge sich demnach ausgleichend in die – im Übrigen für die Presse gegenüber der sonstigen Wirtschaft und den meisten Branchen der Kultur- und Medienwirtschaft restriktivere – pressespezifische Kartellgesetzgebung ein.

Durch Synergien im verlagswirtschaftlichen Bereich könnten mit der geplanten Regelung aus Sicht der Verlegerverbände auch Mittel zur Stärkung der redaktionellen Vielfalt in Deutschland frei werden, die anders nicht mehr zu erzielen seien. Mit Anzeigenkooperationen würde es den Verlagen ermöglicht, sich auf Augenhöhe im mittlerweile hochkonzentrierten Markt der Mediaagenturen und des werbenden Einzelhandels zu bewegen. Ebenso sei eine angemessene Reaktion auf multinationale Digitalkonzerne als neue Wettbewerber im Werbemarkt nur durch eine Zusammenarbeit möglich. Kooperationen der Presse könnten hier zu einem stärkeren Wettbewerb zugunsten der Werbekunden beitragen. Auch seien dringend notwendige technische Entwicklungen zur Erschließung digitaler journalistischer Geschäftsmodelle mit verbraucherfreundlichen Standards in größeren Einheiten betriebswirtschaftlich sinnvoll möglich. (VDZ, Berlin)

VZVNRW, 17.11.2016

Dr.-Ing. Klaus Krammer ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

Dr.-Ing. Klaus Krammer, Vorstand unseres Mitgliedsverlages Krammer Verlag, ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

Der VZVNRW freut sich, dass am 17. Mai 2018 Herr Dr. -Ing. Klaus Krammer, langjähriges Mitglied des VZVNRW, zum neuen Sprecher der Deutschen Fachpresse gewählt wurde. Es sei wichtig, "angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen für eine vielfältige Fachmedienlandschaft und faire Rahmenbedingungen einzustehen und unsere Mitglieder in ihren Transformationsprozessen mit einem starken Netzwerk zu fördern", sagte Krammer in seiner Eröffnungsrede. 
Zum stellvertretenden Sprecher wurde Wolfgang Beisler, Geschäfstführer Carl Hanser Verlag, wiedergewählt.
Auch in den Vorständen des Fachverbands Fachpresse und der IG Fachmedien sind unsere nordrhein-westfälischen Mitgliedsverlage gut vertreten. Neben Dr.-Ing- Krammer als Vorsitzender des Fachverbands Fachpresse wurde Dr. Ludger Kleyboldt, Geschäftsführer des NWB Verlags, zum Schatzmeister gewählt. Christoph Bertling, Geschäftsführer der Handelsblatt Fachmedien sowie Dirk Sieben, Geschäftsführer DVS Media, wurden in den Vorstand der IG Fachmedien berufen. Wir gratulieren allen Gewählten zu ihren Positionen.
VZVNRW, 21.5.2018


 

Tarifverhandlungen zum Gehaltstarifvertrag für Redakteure/-innen an Zeitschriften

Tarifverhandlungen zum Gehaltstarifvertrag für Redakteure/-innen an Zeitschriften

Gestern, am 26. April 2018 haben die Tarifvertragsparteien die Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften aufgenommen. Im Vorfeld hatten sich die Tarifvertragsparteien darauf geeinigt, die Verhandlungen sogleich in einer personell verkleinerten Runde zu beginnen.
"Auf diese Weise war es möglich, die Tarifverhandlungen zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt beginnen zu können", erklärte VDZ-Justitiar Dirk Platte.
Die Journalistengewerkschaften gehen mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 200 Euro für Jungredakteure und Volontäre bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Tarifverhandlungen. "In anspruchsvollen Marktumfeldern benötigen die Verlage Verlässlichkeit auf der Kostenseite. Deshalb streben wir eine deutlich längere Vertragslaufzeit an", erklärte Platte.
Der von den Gewerkschaften zum 30. April 2018 gekündigte Gehaltstarifvertrag hatte eine Laufzeit von 25 Monaten mit zwei linearen Gehaltserhöhungen. Die Gespräche werden am 17. Mai 2018 fortgesetzt.  

„Was wäre, wenn es morgen keine Pressefreiheit mehr gäbe?“

„Was wäre, wenn es morgen keine Pressefreiheit mehr gäbe?“
 

Unter dieser Fragestellung ruft der VDZ gemeinsam mit der Stiftung Lesen Schülerinnen und Schüler auf,  ihre Gedanken zu diesem Szenario zu posten.  Alle unter dem Hashtag #VDZPressefreiheit  oder unter www.facebook.com/VDZPresse veröffentlichten Bilder, Videos und Texte erscheinen auf einer Social Wall.
Höhepunkt der Diskussion im Social Web ist eine live auf YouTube übertragene Podiumsdiskussion am Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai 2018, in die auch einige Posts fließen werden. (weitere Infos)

VZVNRW, 18.04.2018

Save-the-date: Medientag und Mitgliederversammlung am 14.06.2018

Save-the-date:
Medientag und Mitgliederversammlung am 14.06.2018

Gerne kommen wir der Anregung aus den Reihen unserer Mitglieder nach, den Medientag und die Mitgliederversammlung wie in den vergangenen Jahren auch,  donnerstags stattfinden zu lassen. Entgegen unserer ersten Ankündigung findet der Medientag daher am

Donnerstag, 14.06.2018 von 12.30 bis 21.00 Uhr

in gewohnter Atmosphäre auf Schloß Bensberg statt. Erfreulicherweise konnten wir für diesen Termin mit Salon Goethe auch neue, dem Medientag angepasste Räumlichkeiten reservieren.                                                                                                                                    
Die Mitgliederversammlung beginnt um 12:30 Uhr. Beginn des Medientages ist um 14:30 Uhr. Nach dem Medientag besteht bei dem abschließenden Dinner im Restaurant Jan Wellem Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch in angenehmer Atmosphäre.  

                                                                                   
Wir freuen uns auf Sie!

Ihr VZVNRW-Team

VZVNRW, 19.03.2018

VDZ-Jahrespressekonferenz: E-Privacy-Verordnung bedroht das boomende Digitalgeschäft der Zeitschriftenverlage.

VDZ-Jahrespressekonferenz: E-Privacy-Verordnung bedroht das boomende Digitalgeschäft der Zeitschriftenverlage.

Einer aktuellen VDZ-Studie zufolge bringt die E-Privacy-Verordnung den Zeitschriftenverlagen in ihrer jetzigen Fassung Einbußen bei der digitalen Werbung in Höhe von 300 Millionen Euro. VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer plädiert deshalb an die neue Bundesregierung, notwendig sei die „Einführung des EU-Verlegerrechts, sowie einer balancierten E-Privacy-Richtlinie, die die Refinanzierungsmöglichkeiten der Presseangebote erhält.“ (VDZ-Jahrepressekonferenz)

VZVNRW, 14.03.2018

Heute tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz in Kraft

Heute tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz in Kraft

Am heutigen 1. März tritt das neue Gesetz für die erlaubnisfreie Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte für Bildung und Wissenschaft in Kraft.
Ziel ist es, im Zeitalter der Digitalisierung Forschenden, Lehrenden, Studierende und Bibliotheken einen kostenfreien Zugang und Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu ermöglichen.  Somit wird das im Urhebergesetz verankerte alleinige Nutzungsrecht des Urhebers eingeschränkt.  Art und Umfang bestimmen die Schrankenregelungen der Paragraphen 60 ff UrhWissG.

VZVNRW, 01.03.2018

Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises ab 2018

Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises ab 2018

Ab 2018 wird es wieder den bundeseinheitlichen Presseausweis mit Signum des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz geben. Diesen hatte es seit 2008 nicht mehr gegeben. Die Pressemitteilung des Deutschen Presserates lesen Sie hier.

VZVNRW, 01.12.2016

VG Wort: Merkblatt des VDZ für Mitgliedsverlage

VG Wort: Merkblatt des VDZ für Mitgliedsverlage

Der VDZ hat für alle Mitgliedsverlage ein Merkblatt mit den wichtigsten Informationen zu dem Verrechnungsverfahren zur Verlegerbeteiligung bei der VG Wort herausgegeben. Es zeigt auf, welche Schritte und Fristen für Verlage zu beachten sind. Mitglieder des VZVNRW können dieses Merkblatt in der Geschäftsstelle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0221/9411414 anfordern.

VZVNRW, 29.11.2016 

Neues zur VG Wort

Neues zur VG Wort

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der VG Wort vom 26. November 2016 wurde mit klarer Mehrheit ein kollektives Verrechnungsmodell verabschiedet, welches Urhebern die Möglichkeit gibt, ihre Nachforderungsansprüche gegenüber den Verlagen an die VG Wort abzutreten.

Dieser Anspruch kann mit dem Rückzahlungsanspruch der VG Wort gegenüber dem Verlag verrechnet werden. Um an dem Verrechnungsverfahren teilnehmen zu können, müssen die Verlage bis zum 30. November 2016 gegenüber der VG Wort schriftlich erklären, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Ein Muster der Erklärung lag den Ende Oktober versandten Forderungsschreiben der VG Wort bei.

Sofern die Verlage diese Möglichkeit nutzen, verlängert sich die Frist für Rückzahlungen an die VG Wort bis in das Frühjahr 2017.

Weitere Meldungen zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung der VG Wort finden Sie auch hier:

"Presseinformation VG Wort"
(vgwort.de)

"Kollektives Verrechnungsmodell kommt"
(boersenblatt.net)

Nähere Informationen folgen in Kürze.

VZVNRW, 28.11.2016

Aktualisierte Version des ZAW zum Portal werbestopper.de

Aktualisierte Version des ZAW zum Portal werbestopper.de

Am 24.10.2016 hatten wir Sie bereits über das Portal "werbestopper.de" informiert und gebeten, Widersprüche durch das Portal "werbestopper.de" genau auf Vorlage einer zugrunde liegenden Nutzervollmacht zu überprüfen bzw. den Widerspruch anderenfalls unverzüglich zurückzuweisen.

Offensichtlich versendet "werbestopper.de" mittlerweile ein weiteres Schreiben an die Werbungtreibenden. In diesem wird den Unternehmen angeboten, der Übermittlung der Widersprüche in digitaler Form zuzustimmen, um so dem Ziel von "werbestopper.de" nach Papiervermeidung und Ressourcenschonung nachzukommen. Hier sollten Sie wachsam sein. Verbunden mit dem Antrag zur Einrichtung eines E-Mail-Postfachs, über das die Widersprüche versandt werden sollen, ist auch das Anerkenntnis von "werbestopper.de" als Erklärungsboten und auch der Wirksamkeit der Widersprüche:

1. „Das Unternehmen nimmt zur Kenntnis, dass GDVI Erklärungen und Mitteilungen von Nutzern gegenüber dem Unternehmen […] als Erklärungsbote übermittelt und keine eigenen Erklärungen, insbesondere nicht als Stellvertreter für die Nutzer, abgibt. […]“

2. „[…] Das Unternehmen erkennt an, dass alle Nutzer, deren Erklärung per E-Mail übermittelt werden oder die in der zum Download bereitgestellten Datei enthalten sind, ein gültiges Werbeverbot ausgesprochen haben.“

VZVNRW, 24.11.2016 (Quelle: ZAW, VDZ)