Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

Top News

  • VG Media und L'Alliance de la Presse d'information generale gründen gemeinsame Lizenz-Agentur

    Die Verwertungsorganisationen VG Media mit Sitz in Berlin und die Pariser Agentur L'Alliance de la Presse d'information generale haben eine gemeinsame Lizenz-Agentur gegründet. Der Sitz der neuen Agentur soll Paris sein, sie soll die Rechte ihrer jeweiligen Mitglieder gegenüber den Plattformen und Suchmaschinen wie etwa Google vertreten. Die EU-Richtlinie zum Urheber-Recht wurde in Frankreich bereits in nationales Recht umgesetzt - als erstes Land in der EU.

    220 Medien-Unternehmen aus Deutschland werden durch die VG Media vertreten,  die französische L'Alliance de la Presse berät fast 300 Zeitungen. Für weitere Medien-Häuser, die ihren Sitz in einem EU-Staat haben ist die neue Lizenz-Agentur offen.

    Nach der am Landgericht Berlin kürzlich zurückgezogenen Klage gegen Google, durch das Versäumniss der Bundesregierung beim Presseleistungsschutz-Gesetz für die notwendige Notifizierung durch die EU-Kommission zu sorgen, ist die Gründung der Lizenz-Agentur für die Medienbranche ein positives Zeichen.

    VZVNRW 05.08.2020

VG Media und L'Alliance de la Presse d'information generale gründen gemeinsame Lizenz-Agentur

VG Media und L'Alliance de la Presse d'information generale gründen gemeinsame Lizenz-Agentur

Die Verwertungsorganisationen VG Media mit Sitz in Berlin und die Pariser Agentur L'Alliance de la Presse d'information generale haben eine gemeinsame Lizenz-Agentur gegründet. Der Sitz der neuen Agentur soll Paris sein, sie soll die Rechte ihrer jeweiligen Mitglieder gegenüber den Plattformen und Suchmaschinen wie etwa Google vertreten. Die EU-Richtlinie zum Urheber-Recht wurde in Frankreich bereits in nationales Recht umgesetzt - als erstes Land in der EU.

220 Medien-Unternehmen aus Deutschland werden durch die VG Media vertreten,  die französische L'Alliance de la Presse berät fast 300 Zeitungen. Für weitere Medien-Häuser, die ihren Sitz in einem EU-Staat haben ist die neue Lizenz-Agentur offen.

Nach der am Landgericht Berlin kürzlich zurückgezogenen Klage gegen Google, durch das Versäumniss der Bundesregierung beim Presseleistungsschutz-Gesetz für die notwendige Notifizierung durch die EU-Kommission zu sorgen, ist die Gründung der Lizenz-Agentur für die Medienbranche ein positives Zeichen.

VZVNRW 05.08.2020

Informationen der Arbeitsagentur zu Kurzarbeit und Insolvenzverfahren

Informationen der Arbeitsagentur zu Kurzarbeit und Insolvenzverfahren 

Um Beschäftigte und Unternehmen in der schwierigen Pandemie-Situation zu unterstützen, wurde im März diesen Jahres die Grundlage für einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld geschaffen.

In einigen Betrieben kann jedoch nun aufgrund der andauernden wirtschaftlichen Krise neben Kurzarbeit auch ein Insolvenzverfahren relevant werden. Die Bundesagentur für Arbeit informiert daher über das Verhältnis von Kurzarbeitergeld zu Insolvenzen und Insolvenzgeld.

Die entsprechenden Merkblätter und Formulare der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier.

VZVNRW 16.07.2020

Überbrückungshilfen des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen stehen ab 10. Juli bereit

Überbrückungshilfen des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen stehen ab 10. Juli bereit

Die Überbrückungshilfen des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler und Soloselbständige können ab dem 10. Juli 2020 beantragt werden. Umsatzrückgänge während der Corona-Krise sollen hiermit abgefangen werden. Die Überbrückungshilfe kann jedoch nur über eine bundesweite Online-Plattform und in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beantragt werden. Die bundesweite Antragsplattform ist bereits online, Anträge sind bis zum 31. August 2020 einzureichen. Hier finden Sie den Link zur Antragsplattform.

NRW stellt die Überbrückungshilfe Plus bereit

Das Land NRW hat die Hilfen des Bundes um ein Zusatzprogramm ergänzt. Hierbei können Soloselbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern eine einmalige Zahlung als Wirtschaftsförderungsleistung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate beantragen. Die Antragstellung für die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ ist in das bundesweite Antragsverfahren integriert und es gelten die gleichen Voraussetzungn. Weiter Informationen finden Sie hier.

VZVNRW 10.07.2020

Aktualisierte Informationen zur Umsatzsteuerabsenkung ab 1. Juli 2020

Aktualisierte Informationen zur Umsatzsteuerabsenkung ab 1. Juli 2020

Wie bereits informiert, hat das Bundesministerium für Finanzen die Steuersätze für Lieferungen, sonstige Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe (sowie für Einfuhren), welche nach dem 30.06.2020 und vor dem 01.01.2021 ausgeführt werden, von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt.

Für die Verlagsbranche ergeben sich hierzu einige Sonderfragen, bezüglich derer sich der VDZ, der BDZV sowie der Börsenverein des deutschen Buchhandels an das BMF gewandt haben. Leider wurden die Fragestellungen im finalen BMF-Schreiben zur Steuersatzsenkung nur zum Teil berücksichtigt und die Einordnung der Abonnement-Leistungen sowie die Abwicklung beim Einzelverkauf zum EVT wurden gar nicht aufgenommen.

Nichtbeanstandungsregelung für Leistungen im Juli 2020

Wenn die Umsatzsteuer in einem Übergangszeitraum (30.6.20-1.8.20) nicht korrekt berechnet wird, führt dies nicht zu Beanstandungen. Das heißt jedoch, es werden nur Leistungen im Monat Juli von dieser Regelung erfasst. Leider wurde eine generelle Nichtbeanstandung, die die Verbände für den B2B Bereich bei der Abrechnung von Abonnement-Leistungen gefordert hatten, nicht berücksichtigt. 

Leistungszeitpunkt beim Zeitschriftenabonnement

Es ist leider dem finalen BMF-Schreiben keine Sonderregelung für Zeitungs- bzw. Zeitschriftenabonnements zu entnehmen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass bei Dauerlieferungen der maßgebliche Zeitpunkt der Lieferzeitpunkt einer jeden Lieferung ist (Sukzessivlieferung), ohne das Zeitschriften- / Zeitungsabonnement zu benennen.

Steuerausweis in Rechnungen für Leistungen nach dem 31.12.2020

Vorausrechnungen über Leistungen, die nach dem 31.12.2020 erbracht werden und deren Entgelt bereits in 2020 vereinnahmt wurde, werden nicht explizit behandelt. Hier stellt sich die Frage der zutreffenden Anwendung des Steuersatzes. Gegebenenfalls muss korrigiert werden und eine Endrechnung mit Nachberechnung der Differenz, wenn die Leistungen wieder bereits bei 19% / 7% liegen, erstellt werden.

Die Verbände bemühen sich weiterhin um Klärung der Unsicherheit seitens des BMF. Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Das finale Schreiben des Bundesminiteriums für Finanzen finden Sie hier.

VZVNRW 03.07.2020

Umsatzsteuerabsenkung ab 1. Juli 2020

Informationen zur Umsatzsteuerabsenkung ab 1. Juli 2020

Im Rahmen des Konjunkturpakets hat sich der Koalitionsausschuss der Bundesregierung darauf verständigt, dass zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland befristet vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 der Normalsteuersatz der MwSt von 19% auf 16% und der ermäßigte Steuersatz von 7% auf 5% gesenkt werden soll.

Außerdem soll die Fälligkeit der EUSt auf den 26. des zweiten auf den betreffenden Monats verschoben werden, wenn für die EUSt ein Zahlungsaufschub (Aufschubkonto) bewilligt wurde.

Das aktuelle Merkblatt mit dem wir Sie über die geplanten Gesetzesänderungen und Auswirkungen im Bereich der Umsatzsteuer (unionsrechtlich Mehrwertsteuer) informieren möchten, können Mitgliedsverlage gerne bei uns anfordern.

VZVNRW 24.06.2020

Überbrückungshilfe als branchenübergreifendes Zuschussprogramm

Überbrückungshilfe als branchenübergreifendes Zuschussprogramm

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat angekündigt eine Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen, bereitzustellen.

Das Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) soll Unternehmen eine weitergehende Liquiditätshilfe gewähren und dadurch zu ihrer Existenzsicherung beizutragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Den Unternehmen werden nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Fixkosten erstattet.

Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse werden die Länder sein. Die genauen Richtlinien, Hinweise, Antragsformulare etc. werden derzeit erarbeitet. Eine Antragstellung ist momentan noch nicht möglich.

Weitere Informationen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur "Überbrückungshilfe" finden Sie hier.

 

VZVNRW 18.06.2020

Verlage und Pressegroßhandel danken Partnern im Einzelhandel

Verlage und Pressegroßhandel danken Partnern im Einzelhandel

In einer gemeinsamen Mitteilung vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Gesamtverband Pressegroßhandel (GVPG) und Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) dankten diese den Partnern im Einzelhandel für deren herausragendes Engagement in den zurückliegenden Wochen der Corona-Pandemie. Ein besonderer Dank galt hierbei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in Einzelhandel, Druckereien, Pressegroßhandel und -Logistik.

„In den zurückliegenden Wochen konnten wir trotz der Corona-Pandemie und den Einschränkungen im Einzelhandel die Bevölkerung mit den Presseprodukten ihrer Wahl zuverlässig versorgen. Obendrein haben wir aus dieser Zeit viele Anregungen für unsere Arbeit gewonnen“, so Presse-Grosso-Präsident Frank Nolte.

Verlage, Pressegroßhandel und Branchenverbände hatten sich im März 2020 schnell und unbürokratisch auf Sofortmaßnahmen zur Unterstützung des Presseeinzelhandels verständigt und somit den Partnern im Einzelhandel geholfen, die großen Herausforderungen, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben, zu bewältigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

VZVNRW 08.06.2020

Dr. Klaus Krammer im Interview mit medienpolitik.net

Dr. Klaus Krammer im Interview mit medienpolitik.net

Dr. Klaus Krammer, Vorstand unseres Mitgliedsverlages Krammer Verlag Düsseldorf, VDZ-Vizepräsident und Sprecher im Verein der Deutschen Fachpresse spricht in einem Interview mit medienpolitik.net über die Digitalisierung der Fachverlage, die aktuelle Lage der Fachmedienbranche, die Marktentwicklung der Fachzeitschriften sowie qualitativ hochwertige Inhalte der Fachpresse.

„Die Digitalisierung wird durch Corona einen starken Entwicklungsschub erleben. Fachverlage haben frühzeitig auf Online gesetzt, das zahlt sich jetzt aus", so Dr. Krammer.

 

Das vollständige Interview lesen Sie hier.

 

VZVNRW 20.05.2020

Rangliste der größten deutschen Fachzeitschriften veröffentlicht

Rangliste der größten deutschen Fachzeitschriften veröffentlicht

Wir gratulieren unserem langjährigen Mitglied Deutscher Ärzteverlag zum ersten Platz

Das Fachmagazin HORIZONT (dfv Mediengruppe) erstellt jährlich eine Rangliste der 150 größten deutschen Fachzeitschriften.

Die Horizont-Rangliste ergibt sich aus den werbeumsatzstärksten Fachmedien, wobei sich für die Top 150 ein Gesamtbetrag von rund 574 Millionen Euro für 2019 ergibt, was einen Rückgang von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die 150 größten deutschen B-to-B-Medien haben durch den Medienwandel mit sinkenden Werbeeinnahmen zu kämpfen.

Das "Deutsche Ärzteblatt" aus dem Deutschen Ärzteverlag (DAV) konnte sich jedoch mit Werbeerlösen von knapp 38 Millionen Euro den ersten Platz des Rankings vor der Lebensmittel Zeitung (LZ), die 36,1 Millionen Euro meldete, sichern.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg!

Weitere Informationen zur Horizont-Rangliste finden Sie hier.

VZVNRW, 15.05.2020

Corona-Sofortmaßnahme: Pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Einkommens- und Körperschaftssteuervorauszahlungen für 2019

Corona-Sofortmaßnahme: Pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Einkommens- und Körperschaftssteuervorauszahlungen für 2019

Vom Coronavirus geschädigte Unternehmen können eine Erstattung der für 2019 geleisteten Einkommens- oder Körperschaftssteuerbeiträge beantragen, beschloss das Bundeskabinett Ende April. Das Bundesfinanzministerium hat nun den Beschluss in die Wege geleitet.

Die entsprechenden Informationen für die Reduzierung der Steuervorauszahlungen für 2019 sowie Voraussetzungen und Antragsverfahren finden Sie hier.

VZVNRW 04.05.2020