Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Die Deutsche Fachpresse läd zum Gratis-Webinar "Clubhouse – Einordnung und Perspektiven für Fachmedienhäuser und B2B-Marketer" ein.

    Das kostenlose Webinar findet am Mittwoch, den 3. März 2021 von 14 bis 15 Uhr statt. Stephan Hellwig, Head of Regional Sales (OPED GmbH) und Mandy Schamber, Projektmanagement Digitale Medienentwicklung (dfv Mediengruppe) referieren über die Funktionen der App und deren Relevanz für das B2B-Marketing.

    Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

    VZVNRW, 23.02.2021

     

     

     

     

3. März 2021 Gratis-Webinar "Clubhouse – Einordnung und Perspektiven für Fachmedienhäuser und B2B-Marketer"

Die Deutsche Fachpresse läd zum Gratis-Webinar "Clubhouse – Einordnung und Perspektiven für Fachmedienhäuser und B2B-Marketer" ein.

Das kostenlose Webinar findet am Mittwoch, den 3. März 2021 von 14 bis 15 Uhr statt. Stephan Hellwig, Head of Regional Sales (OPED GmbH) und Mandy Schamber, Projektmanagement Digitale Medienentwicklung (dfv Mediengruppe) referieren über die Funktionen der App und deren Relevanz für das B2B-Marketing.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

VZVNRW, 23.02.2021

 

 

 

 

Lob und Kritik zur Urheberrechtsreform - Verbände fordern zügige Umsetzung

Lob und Kritik zur Urheberrechtsreform - Verbände fordern zügige Umsetzung

Die umstrittene Neufassung des Urheberrechts wurde gestern von der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Die Verbände, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), fordern, die Neuregelung "wirksam und zügig" umzusetzen. "Die EU-Urheberrechtsrichtlinie gibt den Mitgliedsstaaten einen besseren Schutz der Urheber und Rechteinhaber gegenüber den Megaplattformen vor. Das muss auch Maxime der weiteren Umsetzung in Deutschland bleiben", so die Verbände. Sie heben vor allem das geplante Leistungsschutzrecht als "einen Schlüssel, um die Ausbeutung journalistischer Inhalte durch kommerzielle Plattformen künftig einzudämmen" hervor. Zudem sei es wichtig, im weiteren Gesetzgebungsverfahren darauf zu achten, dass der Beschluss nicht hinter den europäischen Vorgaben zurückbleibe. "Mit der Umsetzung der größten europäischen Urheberrechtsreform der vergangenen zwanzig Jahre in deutsches Recht machen wir das Urheberrecht fit für das digitale Zeitalter", so Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

 

VZVNRW, 04.02.2021

 

 

 

 

Bewerbungsfrist nochmals verlängert - Förderung für Verlage "Neustart-Kultur"

Bewerbungsfrist nochmals verlängert - Förderung für Verlage "Neustart-Kultur"

Das Zukunftsprogramm "Neustart Kultur" für Verlage und Buchhandlungen wurde verlängert. Bewerbungen können bis zum 30. April eingereicht werden.
Die Bundesregierung hat für "Neustart Kultur" 20 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, um Verlage und Buchhandlungen in der Krise zu unterstützen. Verlage sollen hierbei eine besondere Förderung zu Druck- und Produktionskosten von neu erscheinenden Büchern, E-Books, Hörbüchern und Kalendern erhalten.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VZVNRW, 28.01.2021

 

 

 

 

KfW-Sonderprogramm verlängert und erweitert

KfW-Sonderprogramm verlängert und erweitert

Die im März 2020 gestartete KfW-Corona-Hilfe, die vor allem dem breiten Mittelstand zur Verfügung steht, wurde noch einmal verlängert. Bis Dezember 2020 sind mittlerweile mehr als 100.000 Anträge bei der KfW eingegangen, von denen bereits 99 % abschließend bearbeitet wurden. Hieraus ergibt sich bei den Zusagen ein Volumen von knapp 46 Mrd. EUR.

Angesichts der weiterhin sehr angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung alle Varianten des KfW-Sonderprogramms bis zum 30.06.2021, um Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen. Zudem steht der KfW-Schnellkredit nun auch Soloselbständigen und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Diese können KfW-Kredite bei ihren Hausbanken mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen. Des Weiteren ist für die Unternehmen eine vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeits-entschädigung möglich, was die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen erleichtert.

Der KfW-Schnellkredit steht ab sofort unter folgenden Kriterien zur Verfügung:

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige, die mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind
  • das Unternehmen muss in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben
  • pro Unternehmensgruppe beträgt das Kreditvolumen bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 und maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 10
  • zum 31. Dezember 2019 darf das Unternehmen nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen
  • aktuell liegt der Zinssatz bei 3% mit einer Laufzeit von 10 Jahren
  • durch eine Garantie des Bundes erhält die Hausbank eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW
  • die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW

Weitere Informationen zum aktuellen KfW-Sonderprogramm finden Sie hier.

 

VZVNRW, 22.12.2020

 

 

 

 

Delius Klasing beruft Nils Oberschelp in die Geschäftsleitung

Delius Klasing beruft Nils Oberschelp in die Geschäftsleitung

Der Delius Klasing Verlag wird künftig von einer Doppelspitze mit Konrad Delius und Nils Oberschelp geführt.

Nils Oberschelp übernimmt hierbei die Ferderführung in den Bereichen Zeitschriften, Finanzen, Vermarktung, Redaktionen, Events, Personal, Recht, Herstellung sowie bei der Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen des Verlages. Konrad Delius wird in der Geschäftsführung in der Zukunft verlegerische Aufgaben übernehmen und hierbei hauptsächlich für die grundsätzliche Ausrichtung, Gestaltung und Konzeption der Verlagsprodukte sowie die langfristige Strategie für die Verlagsgruppe sowie den Buchverlag verantwortlich sein.

Gemeinsam teilen sich Konrad Delius und Nils Oberschelp die Bereiche Corporate Publishing und Kommunikation/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Verantwortung.

„Ich kenne Nils Oberschelp schon seit vielen Jahren, unter anderem durch die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand des VDZ. Es freut mich daher außerordentlich, dass ich ihn gewinnen konnte, mit mir gemeinsam die Geschicke unseres Verlages zu lenken und das Unternehmen in die Zukunft zu führen“, so Konrad Delius.

Der VZVNRW gratuliert Nils Oberschelp zu seiner neuen Position und wünscht ihm viel Erfolg, die kommenden Herausforderungen zu meistern.

 

VZVNRW, 17.11.2020

 

 

 

 

Presseförderung soll prozentual aufgeteilt werden

Presseförderung soll prozentual aufgeteilt werden

Die im Sommer vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigte „Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens zur Förderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementszeitungen, -zeitschriften und Anzeigenblättern" soll prozentual aufgeteilt werden. Ziel der geplanten Presseförderung soll der "Erhalt der Medienvielfalt und -verbreitung in Deutschland" sowie "die Stärkung des Journalismus und darin tätiger Medienschaffender für die Unterstützung des dringend gebotenen Transformationsprozesses" sein. Ein objektiver Förderschlüssel soll als neutraler Verteilungsmaßstab dienen und sicherstellen, dass alle Verlage adäquat berücksichtigt werden. Der Verteilungsschlüssel würde für Zeitungen 59 %, Zeitschriften 11 % und Anzeigenblätter 30 % betragen,  Voraussetzung für eine Berücksichtigung ist jedoch, dass der redaktionelle Anteil der Zeitschriften mindestens 30 % betrage und Investitionen in "die digitale Transformation" eindeutig nachgewiesen würden. Als solche Investitionen zählen z. Bsp. "Investitionen in die digitale Markterschließung“,  der "Aufbau von Online-Shops, Rubriken Portalen und Apps“, "eigene oder verlagsübergreifende Plattformen zum Vertrieb der Inhalte“, „digitale Abonnementmodelle sowie die Entwicklung digitalisierter Systeme zum Content Management“.  Durch diese Weiterentwicklung sollen die Verlage sich ein zukunftsträchtiges Standbein schaffen, ohne sich von „Print“ abzuwenden.

Die Förderung soll nach Abstimmung durch den Bundesrechnungshof und das Finanzministerium 2021 ausgezahlt werden.

In einer Stellungnahme kritisiert der DJV die Kriterien. Wenn Auflage und digitale Aktivitäten als Bezugsgröße gewählt würden, dann "würden große Medienkonzerne über die Maßen bezuschusst, während für kleine und mittelständische Verlage kaum etwas übrig bliebe", so DJV-Chef Frank Überall.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VZVNRW, 03.11.2020

 

 

 

 

Wir gratulieren unserem Mitglied Bergmoser + Höller Verlag AG und besonders unserem Vorstandsvorsitzenden Andreas Bergmoser zum 50-jährigen Verlagsjubiläum

Wir gratulieren unserem Mitglied Bergmoser + Höller Verlag AG und besonders unserem Vorstandsvorsitzenden Andreas Bergmoser zum 50-jährigen Verlagsjubiläum

Die Geschichte des Verlags begann am  25. Oktober 1970 mit der Null-Nummer von "IMAGE - Das Bild unserer Pfarrei". In den folgenden Jahren war dann das „organische Wachstum“ immer ein  besonderes Charakteristikum des Bergmoser + Höller Verlags.

Eine Idee folgte der anderen und interessierte Zielgruppen wurden generiert. So entstanden u.a.  die "Gottesdienste mit Kindern und Jugendlichen", "Gottesdienste vorbereiten" mit Blick auf priesterlose Gemeinden sowie die "Werkstatt für Liturgie und Predigt"  und vieles mehr.

Die Idee „praktische Materialdienste“ auf die Bereiche von Schule, Vorschule und Kindergarten zu übertragen war ein wichtiger Schritt in der Verlagsgeschichte.  So entwickelte der Verlag ab 1977 eine ganze Reihe von Unterrichtshilfen für die Jahrgangsstufen Sek. I und Sek. II, sowie darauf folgend die sehr erfolgreichen "Bausteine Kindergarten" und "Bausteine Grundschule“ auf die noch weitere folgen sollten.

1979 wurde die „GmbH“ durch Martha und Josef Bergmoser und Inge und Karl R. Höller gegründet, die dann im Jahre 2001 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Um einen stärkeren Einfluss auf die Dienstleistungen für den Verlag zu nehmen beteiligten sich die Verlagsgründer im Laufe der Jahre an verschiedenen Firmen wie der „Image Druck GmbH", der "Bergmoser + Höller Agentur für Öffentlichkeitsarbeit GmbH" und der "graphodata AG".

In der Nachfolge seines Vaters ist Andreas Bergmoser seit 1995 für die kaufmännische Leitung des Verlags verantwortlich und 2003 übernahm Peter Enno Tiarks die Programmleitung von Karl R. Höller.  

Im Jahre 2010 gründeten dann die Eheleute Bergmoser und Höller die  „Bergmoser + Höller Stiftung“. Diese vergibt jährlich den "Verkündigungspreis", der Aktionen christlicher Einrichtungen, Gemeinden und Initiativen, die durch innovative Ideen und Projekte die Freude am christlichen Glauben lebendig halten, ehrt.

Die stetige Entwicklung des Verlags geht weiter. So wurde im vergangenen Jahr die“ Bergmoser + Höller Lernen GmbH“ gegründet, die Bildungsdienstleitungen d.h. pädagogische Beratung und Fortbildung anbietet.

Der Verlag Bergmoser + Höller steht für unternehmerische Unabhängigkeit, Integration und Diversifikation. Die Auflagenstärke von mehr als einer Million spricht hierbei für die Erfolgsgeschichte des Verlags.

Der VZVNRW gratuliert sehr zu diesem erfolgreichen Jubiläum!

VZVNRW, 25.10.2020

Referentenentwurf zur Urheberrechtsreform

Referentenentwurf zur Urheberrechtsreform

Die in der vergangenen Woche veröffentlichte Anpassung des Urheberrechts an die DSM-Richtlinie (Directive on Copyright in the digital Single Market) entzieht den Presseverlagen und den Journalistinnen und Journalisten das Verfügungsrecht über ihre Werke und Leistungen.

Durch den deutschen Referentenentwurf wird zwar die entsprechende EU-Richtlinie im Hinblick auf das Leistungsschutzrecht für Presseverleger umgesetzt, doch bleibt dieser immer noch hinter den gefassten Regelungen zurück und bedarf der Nachbesserung. Der aktuelle Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) beinhalte, dass „große Digitalplattformen wie Google und Facebook danach bis zu 1.000 Zeichen von jedem Presseartikel sowie Pressefotos, die von Nutzerinnen und Nutzern hochgeladen werden, ohne Zustimmung der Rechteinhaber veröffentlichen dürften“, erklärten VDZ und BDZV in Berlin. Das entspreche im Umfang häufig halben oder sogar ganzen Presseartikeln. „Der als Ausgleich vorgesehene gesetzliche Vergütungsanspruch läuft ins Leere“, so die Sprecherinnen der Verbände.

VDZ und BDZV kündigten an, eine Stellungnahme zu dem Referentenentwurf abzugeben.

Der VZVNRW wird an dieser Stelle weiter berichten.

VZVNRW, 19.10.2020

 

 

 

 

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Datenspeicherung wird von den Presseverbänden begrüßt

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH)  zur Datenspeicherung wird von den Presseverbänden begrüßt

Das in dieser Woche veröffentlichte Urteil des EuGH, wonach eine flächendeckende und pauschale Speicherung von Internet- und Telefonverbindungsdaten nicht zulässig ist, wird von den Presse-Organisationen begrüßt. Das Urteil der Luxemburger Richter stütze die Bürgerrechte ganz grundsätzlich und hier insbesondere den Quellenschutz im Rahmen der Presse- und Rundfunkfreiheit, so die Vertreter der Presseverbände.

Das EuGH hatte jedoch festgestellt, dass es Ausnahmen geben müsse, wenn schwere Kriminalität bekämpft werden müsse oder die nationale Sicherheit bedroht sei.

Die Presseverbände erklärten hierzu, dass diese Ausnahmen nicht zu Lasten der Presse- und Rundfunkfreiheit gehen dürften.

VZVNRW, 15.10.2020

 

 

 

Gehaltsmoratorium für Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure bis Ende April 2021 vereinbart

Gehaltsmoratorium für Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure bis Ende April 2021 vereinbart

Vergangene Woche einigte sich der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger mit den Journalistengewerkschaften auf ein Gehaltsmoratorium bis Ende April 2021. Das bedeutet, dass für diesen Zeitraum nach Auslaufen des Gehaltstarifvertrages am 31. Oktober 2020 bis ins Frühjahr 2021 hinein keine tariflichen Gehaltserhöhungenerfolgen werden. Diese Vereinbarung trägt den besonderen Umständen der Pandemie Rechnung. Anfang April 2021 werden die Tarifgespräche wieder aufgenommen. Die letzte Gehaltserhöhung für Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure erfolgte im November 2019.

Bereits seit 1. September 2020 ist der zwischen den Tarifvertragsparteien ausgehandelte Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure in Kraft. Demnach können bis Ende 2021 bei nachgewiesenen Umsatzeinbußen im Wege von freiwilligen Betriebsvereinbarungen tarifliche Ansprüche für bis zu 12 Monate reduziert werden, sofern gleichzeitig betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Dabei empfehlen die Tarifvertragsparteien den Verlagen sowie den Redakteurinnen und Redakteuren, auch während Phasen der Kurzarbeit ungekürzte Altersversorgungsbeiträge in die Presseversorgung zu entrichten.

VZVNRW, 13.10.2020