Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Presseförderung für Verlage abgesagt

    Das bislang angekündigte Förderprogramm für Verlage wurde wegen unüberwindbarer rechtlicher und politischer Schwierigkeiten abgesagt. Dies teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Presseverlegerverbänden mit. Rechtliche Hürden stünden einer erfolgreichen und sinnvollen Umsetzung der zuletzt geplanten Transformationsförderung der Verlage im Wege, so das BMWi.

    Der Vorschlag einer Umwidmung der bereits eingeplanten Haushaltsmittel in eine Corona-Soforthilfe für Verlage wurde vom Haushaltsausschuss leider nicht unterstützt.

    Die Enttäuschung in den Verlegerverbänden ist groß und die Folgen für die Medienlandschaft nicht absehbar. Die Verlegerverbände fordern daher die Politik dringend auf, zu Beginn der nächsten Legislaturperiode eine wirksame Presseförderung einzuführen. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten.

    Die gemeinsamen Pressemitteilung von VDZ, BDZV, VDL und BVDA finden Sie hier.

    VZVNRW, 29.04.2021

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Presseförderung für Verlage abgesagt

Presseförderung für Verlage abgesagt

Das bislang angekündigte Förderprogramm für Verlage wurde wegen unüberwindbarer rechtlicher und politischer Schwierigkeiten abgesagt. Dies teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Presseverlegerverbänden mit. Rechtliche Hürden stünden einer erfolgreichen und sinnvollen Umsetzung der zuletzt geplanten Transformationsförderung der Verlage im Wege, so das BMWi.

Der Vorschlag einer Umwidmung der bereits eingeplanten Haushaltsmittel in eine Corona-Soforthilfe für Verlage wurde vom Haushaltsausschuss leider nicht unterstützt.

Die Enttäuschung in den Verlegerverbänden ist groß und die Folgen für die Medienlandschaft nicht absehbar. Die Verlegerverbände fordern daher die Politik dringend auf, zu Beginn der nächsten Legislaturperiode eine wirksame Presseförderung einzuführen. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten.

Die gemeinsamen Pressemitteilung von VDZ, BDZV, VDL und BVDA finden Sie hier.

VZVNRW, 29.04.2021

Fachpresse-Statistik 2020 zeigt Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Fachmedienbranche

Fachpresse-Statistik 2020 zeigt Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Fachmedienbranche

Nach einer Fachpresse-Statistik 2020 führte die Corona-Pandemie zu einem Umsatzrückgang von 6,4% für die Fachmedienbranche. Positiv entwickelten sich demgegenüber die Erlöse aus den digitalen Medien. Sie machen 41,3% des Gesamtumsatzes aus und stiegen um 4,8%, im Gegensatz zu den Printerlösen, die mit einem Minus von 7,6% ebenfalls rückläufig sind.

Gleichwohl bleiben die Printerlöse die größte Einnahmequelle der Fachmedienhäuser. Hierbei entfallen 81,1% auf Fachzeitschriften, 18,9% auf Fachbücher. Mit rund 5.695 Fachzeitschriftentiteln entspricht dieser Wert in etwa dem Vorjahr. Die Digitalerlöse sind mittlerweile nahezu gleichauf mit dem Printsegment. Mit digitalen Angeboten oder ePaper-Ausgaben konnten die Fachmedienhäuser in 2020 ihre Vertriebsstrategie festigen. 90% der Fachmedienanbieter sehen die Corona-Pandemie als Auslöser für einen Digitalisierungsschub in der Branche.

Fachpresse Statistik 2020 Branchenumsätze  Fachpresse Statistik 2020 Printumsätze

Die ausführliche Fachpresse-Statistik 2020 lesen Sie hier.

VZVNRW,  28.04.2021

Unmut in der Verlagsbranche - Springers Upday als Dienstleister für Facebook News

Unmut in der Verlagsbranche - Springers Upday als Dienstleister für Facebook News

Springers News-App Upday soll offenbar Dienstleister für Facebook News werden und sorgt somit für Ärger in der Branche. Hintergrund ist, dass bei diesem Vorgehen Springer entscheiden würde, welche Artikel anderer Verlage dort zu lesen sind. Die Zusammenarbeit wäre pikant, weil Springer bislang zugunsten eines Leistungsschutzrechts Lizenzdeals zu Inhalten ablehnt und sie als "Abspeisen" definiert. Auch trat BDZV-Präsident Mathias Döpfner bis dato für ein deutsches Leistungsschutzrecht ein und hatte alle Lizenzdeals zu Inhalten abgelehnt.

"Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir Kooperationen mit Facebook, Google und anderen Anbietern aufgeschlossen gegenüberstehen – allerdings nur, soweit dadurch die effektive Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten nicht erschwert oder unmöglich wird," so Springer.

Weitere Informationen finden Sie hier.

VZVNRW, 01.04.2021

 

 

 

 

Bund und Länder beschließen Verlängerung der Pandemie-Maßnahmen bis zum 18. April

Bund und Länder beschließen Verlängerung der Pandemie-Maßnahmen bis zum 18. April

Aufgrund der exponentiell steigenden Corona-Fallzahlen und dem Vordringen der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7. hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns geeinigt. „Wir sind in der dritten Welle. Die Lage ist ernst“, so die Kanzlerin.

Die gestern zunächst beschlossene Osterruhe wurde heute nach Interventionen und Kritik zahlreicher Verbände und Unternehmen wieder gekippt. Anders als zunächst vereinbart, wird das öffentliche Leben um die Osterfeiertage nicht noch zusätzlich am 1. und 3. April heruntergefahren. Der Gründonnerstag bleibt regulärer Arbeitstag.

Notwendige Kontakte sollen durch regelmäßige Corona-Tests abgesichert werden.

Lesen Sie hier die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung im Einzelnen.

VZVNRW, 24.03.2021

 

 

 

 

Bergmoser + Höller Stiftung gibt Preisträger 2021 bekannt

Bergmoser + Höller Stiftung gibt Preisträger 2021 bekannt

Die 10. Auszeichnung des Verkündigungspreises für Christliche Initiativen nimmt die Bergmoser + Höller Stiftung in ihrem diesejährigen Jubiläumsjahr am 25. Juni vor. Der Preis ehrt Aktionen christlicher Einrichtungen, Gemeinden und Initiativen, die durch innovative Ideen und Projekte die Freude am christlichen Glauben lebendig halten.

Der erste, mit 5.000 EUR dotierte Preis geht an die „mobile modulare Kirche mit Jurte“ im oberbayrischen Brannenburg, eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde. Unter dem ehemaligen Label "Kirche im Freien" entstand ein Gesamtkonzept mit Modulen für alle Generationen. Aus drei Elementen lassen sich ganz einfach und praktisch ganz unterschiedliche Angebote formen, um Kirche in die Fläche und die Öffentlichkeit zu tragen. Hierbei macht eine Jurte die Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen wetterfest und schafft mehr Fläche, wodurch mehr Öffentlichkeit und Flexibilität erreicht werden kann. Bei schönem Wetter werden die Jurtenwände einfach abgeknöpft und Raum und Möglichkeiten erweitern sich nach außen. Rund 180 herkömmliche Bierkisten dienen im Innenraum als mobile und flexible Sitzgelegenheit und ein mobiler kirchlicher Alphornchor spricht alle Generationen an.

Der zweite Preis mit 3.000 EUR zeichnet das Projekt "Ort der guten Nachrichten" der Evangelischen Christuskirche in Fulda aus. Der Gedanke dahinter: in Zeiten vieler schlechter Nachrichten braucht eine Gemeinde auch gute Nachrichten. Wer immer gute Nachrichten hatte, konnte sie an der Installation eines großen Rotkehlchens im Altarraum anheften oder sie über eine Website der Diakonie auf einen Monitor in der Kirche bringen. Auf der entsprechenden Facebookseite erschien parallel immer eine „gute Nachricht des Tages“ von stadtbekannten Persönlichkeiten. Zusätzlich gab es interaktive Videoandachten mit guten Nachrichten in der Christuskirche. So entstand ein Zeichen der Verbundenheit, das Menschen näher zusammenbrachte - und noch immer bringt.

Den dritten Preis in Höhe von 2.000 EUR sicherte sich das Team von engagierten Vikarinnen und Vikaren aus der Evangelisch-Lutherische Kirche mit der "Pop Up Church" in Hamburg. Hierbei soll Kirche an Orten aufp(l)oppen wo man sie sonst nicht erwartet, wie etwa im Stadtpark, im Café oder in einer lebendigen Jukebox auf dem Weihnachtsmarkt. Es geht ihnen darum mit Menschen in Kontakt zu kommen, die nicht die traditionellen kirchlichen Veranstaltungsformate aufsuchen, Fragen zu wecken, und Rede und Antwort zu stehen, „die religiöse Kommunikation befördern“ und „Sinn für den Sinn von Religion“ wecken. Pro Jahr werden etwa drei Aktionen durchgeführt und über die Sozialen Medien verbreitet.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier.

VZVNRW, 12.03.2021

 

 

 

 

Bundesrat stimmt weiteren Corona-Steuerhilfen zu

Bundesrat stimmt weiteren Corona-Steuerhilfen zu

In der vergangenen Woche hat auch der Bundesrat dem Dritten Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt. In Kraft treten kann das Gesetz nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und Verkündung im Bundesgesetzblatt.

Vorgesehen sind weitere Steuerentlastungen für Familien sowie Unternehmen und Selbstständige. Das Gesetz hebt u.a. den steuerlichen Verlustrücktrag für Unternehmen und Selbstständige auf 10 Millionen Euro für die Jahre 2020 und 2021 an. Der vorläufige Verlustrücktrag für 2021 wird bei der Steuerfestsetzung für 2020 berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, die Stundung auch für die Nachzahlung bei der Steuerfestsetzung 2020 zu beantragen.

Familien erhalten, wie schon im vergangenen Jahr, einen Kinderbonus. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VZVNRW, 11.03.2021

 

 

 

 

Lob und Kritik zur Urheberrechtsreform - Verbände fordern zügige Umsetzung

Lob und Kritik zur Urheberrechtsreform - Verbände fordern zügige Umsetzung

Die umstrittene Neufassung des Urheberrechts wurde gestern von der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Die Verbände, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), fordern, die Neuregelung "wirksam und zügig" umzusetzen. "Die EU-Urheberrechtsrichtlinie gibt den Mitgliedsstaaten einen besseren Schutz der Urheber und Rechteinhaber gegenüber den Megaplattformen vor. Das muss auch Maxime der weiteren Umsetzung in Deutschland bleiben", so die Verbände. Sie heben vor allem das geplante Leistungsschutzrecht als "einen Schlüssel, um die Ausbeutung journalistischer Inhalte durch kommerzielle Plattformen künftig einzudämmen" hervor. Zudem sei es wichtig, im weiteren Gesetzgebungsverfahren darauf zu achten, dass der Beschluss nicht hinter den europäischen Vorgaben zurückbleibe. "Mit der Umsetzung der größten europäischen Urheberrechtsreform der vergangenen zwanzig Jahre in deutsches Recht machen wir das Urheberrecht fit für das digitale Zeitalter", so Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

 

VZVNRW, 04.02.2021

 

 

 

 

Bewerbungsfrist nochmals verlängert - Förderung für Verlage "Neustart-Kultur"

Bewerbungsfrist nochmals verlängert - Förderung für Verlage "Neustart-Kultur"

Das Zukunftsprogramm "Neustart Kultur" für Verlage und Buchhandlungen wurde verlängert. Bewerbungen können bis zum 30. April eingereicht werden.
Die Bundesregierung hat für "Neustart Kultur" 20 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, um Verlage und Buchhandlungen in der Krise zu unterstützen. Verlage sollen hierbei eine besondere Förderung zu Druck- und Produktionskosten von neu erscheinenden Büchern, E-Books, Hörbüchern und Kalendern erhalten.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VZVNRW, 28.01.2021

 

 

 

 

KfW-Sonderprogramm verlängert und erweitert

KfW-Sonderprogramm verlängert und erweitert

Die im März 2020 gestartete KfW-Corona-Hilfe, die vor allem dem breiten Mittelstand zur Verfügung steht, wurde noch einmal verlängert. Bis Dezember 2020 sind mittlerweile mehr als 100.000 Anträge bei der KfW eingegangen, von denen bereits 99 % abschließend bearbeitet wurden. Hieraus ergibt sich bei den Zusagen ein Volumen von knapp 46 Mrd. EUR.

Angesichts der weiterhin sehr angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung alle Varianten des KfW-Sonderprogramms bis zum 30.06.2021, um Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen. Zudem steht der KfW-Schnellkredit nun auch Soloselbständigen und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Diese können KfW-Kredite bei ihren Hausbanken mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen. Des Weiteren ist für die Unternehmen eine vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeits-entschädigung möglich, was die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen erleichtert.

Der KfW-Schnellkredit steht ab sofort unter folgenden Kriterien zur Verfügung:

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige, die mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind
  • das Unternehmen muss in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben
  • pro Unternehmensgruppe beträgt das Kreditvolumen bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 und maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 10
  • zum 31. Dezember 2019 darf das Unternehmen nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen
  • aktuell liegt der Zinssatz bei 3% mit einer Laufzeit von 10 Jahren
  • durch eine Garantie des Bundes erhält die Hausbank eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW
  • die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW

Weitere Informationen zum aktuellen KfW-Sonderprogramm finden Sie hier.

 

VZVNRW, 22.12.2020

 

 

 

 

Delius Klasing beruft Nils Oberschelp in die Geschäftsleitung

Delius Klasing beruft Nils Oberschelp in die Geschäftsleitung

Der Delius Klasing Verlag wird künftig von einer Doppelspitze mit Konrad Delius und Nils Oberschelp geführt.

Nils Oberschelp übernimmt hierbei die Ferderführung in den Bereichen Zeitschriften, Finanzen, Vermarktung, Redaktionen, Events, Personal, Recht, Herstellung sowie bei der Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen des Verlages. Konrad Delius wird in der Geschäftsführung in der Zukunft verlegerische Aufgaben übernehmen und hierbei hauptsächlich für die grundsätzliche Ausrichtung, Gestaltung und Konzeption der Verlagsprodukte sowie die langfristige Strategie für die Verlagsgruppe sowie den Buchverlag verantwortlich sein.

Gemeinsam teilen sich Konrad Delius und Nils Oberschelp die Bereiche Corporate Publishing und Kommunikation/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Verantwortung.

„Ich kenne Nils Oberschelp schon seit vielen Jahren, unter anderem durch die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand des VDZ. Es freut mich daher außerordentlich, dass ich ihn gewinnen konnte, mit mir gemeinsam die Geschicke unseres Verlages zu lenken und das Unternehmen in die Zukunft zu führen“, so Konrad Delius.

Der VZVNRW gratuliert Nils Oberschelp zu seiner neuen Position und wünscht ihm viel Erfolg, die kommenden Herausforderungen zu meistern.

 

VZVNRW, 17.11.2020