Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Deutscher Bundestag beschließt Einführung reduzierter Mehrwertsteuer für digitale Presse

    Mit dem Jahressteuergesetz hat der Deutsche Bundestag am 7. November 2019 die steuerliche Gleichbehandlung von elektronischen und gedruckten Presseprodukten bei der Umsatzsteuer beschlossen.

    Eines unserer zentralen Anliegen an die europäische und deutsche Politik in dem letzten Jahrzehnt war die Einführung einer reduzierten Mehrwertsteuer für digitale Presseprodukte. Jetzt hat sich unser Einsatz ausgezahlt, der ermäßigte Steuersatz soll nun auch auf Apps, Websites und Datenbankangebote mit Büchern, Zeitungen und Zeitschriften angewendet werden, der ursprüngliche Regierungsentwurf wird somit korrigiert.

    Seit dem vergangenen Jahr erlaubte es EU-Recht, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher anzuwenden. Der Regierungsentwurf schloss jedoch die digitale Presse in Form von Apps oder Websites aus, ebenso wie explizit Angebote mehrerer Titel über einen Datenbankzugang. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 Prozent soll nun auch für diese digitalen Verlagsangebote gelten, d.h. für Einzelpublikationen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sowohl als E-Paper als auch in der Form von Websites, Apps etc., gleiches gilt für gebündelte Angebote von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen aus Datenbanken.

    Dem Eintreten der Staatsministerin für Kultur und Medien sowie den Landesregierungen ist es zu verdanken, dass eine umfassende Regelung gefunden werden konnte, die die deutsche Umsetzung erst möglich machte und somit der Gleichbehandlung aller der digitalen Presseprodukte Rechnung trägt.

    VZVNRW, 11.11.2019

Das neue EU-Datenschutzrecht

Das neue EU-Datenschutzrecht

Experte Jörg F. Smid (Fachanwalt für IT-Recht bei der Kanzlei DAMM & MANN) gibt in einem Interview erste Einblicke in das Thema "Das neue Datenschutzrecht" und erläutert, warum man sich schon jetzt damit beschäftigen sollte. Das Interview finden Sie hier.

Am 23. Juni 2016 organisiert die VDZ Akademie gemeinsam mit Jörg F. Smid in Hamburg das Seminar „Das neue EU-Datenschutzrecht – Herausforderungen, Risiken und was Sie tun können“. Informationen zum Seminar finden Sie hier.

VZVNRW, 12.05.2016

Deutscher Bundestag beschließt Einführung reduzierter Mehrwertsteuer für digitale Presse

Deutscher Bundestag beschließt Einführung reduzierter Mehrwertsteuer für digitale Presse

Mit dem Jahressteuergesetz hat der Deutsche Bundestag am 7. November 2019 die steuerliche Gleichbehandlung von elektronischen und gedruckten Presseprodukten bei der Umsatzsteuer beschlossen.

Eines unserer zentralen Anliegen an die europäische und deutsche Politik in dem letzten Jahrzehnt war die Einführung einer reduzierten Mehrwertsteuer für digitale Presseprodukte. Jetzt hat sich unser Einsatz ausgezahlt, der ermäßigte Steuersatz soll nun auch auf Apps, Websites und Datenbankangebote mit Büchern, Zeitungen und Zeitschriften angewendet werden, der ursprüngliche Regierungsentwurf wird somit korrigiert.

Seit dem vergangenen Jahr erlaubte es EU-Recht, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher anzuwenden. Der Regierungsentwurf schloss jedoch die digitale Presse in Form von Apps oder Websites aus, ebenso wie explizit Angebote mehrerer Titel über einen Datenbankzugang. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 Prozent soll nun auch für diese digitalen Verlagsangebote gelten, d.h. für Einzelpublikationen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sowohl als E-Paper als auch in der Form von Websites, Apps etc., gleiches gilt für gebündelte Angebote von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen aus Datenbanken.

Dem Eintreten der Staatsministerin für Kultur und Medien sowie den Landesregierungen ist es zu verdanken, dass eine umfassende Regelung gefunden werden konnte, die die deutsche Umsetzung erst möglich machte und somit der Gleichbehandlung aller der digitalen Presseprodukte Rechnung trägt.

VZVNRW, 11.11.2019

bvdm-Konjunkturtelegramm Oktober 2019: Geschäftsklima erholt sich

bvdm-Konjunkturtelegramm Oktober 2019: Geschäftsklima erholt sich

Der Bundesverband Druck und Medien hat den Geschäftsklimaindex für Oktober berechnet und kann einen Anstieg gegenüber dem Vormonat von 6,7% verzeichnen.

Konjunkturindex Graphic

Im September hatte sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche verschlechtert, doch Oktober zeigt sich ein deutlicher Posivtrend. Die vom ifo Institut befragten Druck- und Medienunternehmen bewerteten ihre Geschäftslage für die kommenden Monate deutlich postiver als im Vormonat. Die Bewertung der aktuellen und erwarteten Geschäftslage trägt maßgeblich zur Entwicklung des Geschäftsklimas bei, welches als Vorlaufindikator für die Produktionsentwicklung der Druck- und Medienindustrie dient.

Ausführliche Informationen zum bvdm-Konjunkturtelegramm finden Sie hier.

VZVNRW, 07.11.2019

Werbung in Fachmedien ist nützlich und stärkt das Image von Werbetreibenden und Produkten

Werbung in Fachmedien überzeugt Entscheider

Werbung in Fachmedien 2019

Die aktuelle Umfrage im LAE Entscheider Panel im September 2019 ergab, dass die Entscheidungsträger der Wirtschaft von dem Nutzen und der Wirkung der Werbung in Fachmedien überzeugt sind.

Werbung in Fachmedien stärkt das Ansehen der werbenden Unternehmen und zeigt, dass sie ein wichtiger Anbieter im Markt sind. Die Ergebnisse der Studie zeigen eindrucksvoll die hohe Aufmerksamkeit, die Unternehmen durch ihre Werbepräsenz in Fachmedien erreichen können.

Die Deutsche Fachpresse gab bei der LAE (Leseranalyse Entscheidungsträger e.V.) die Befragung zu Werbung in Fachmedien in Auftrag. Es wurden 469 Online-Interviews mit Entscheidern in Wirtschaft und Verwaltung durchgeführt. Die Ergebnisse stehen für 2,9 Millionen Entscheider in Deutschland. Weiterhin hat die LAE gezeigt, dass branchenspezifische Fachzeitschriften von Entscheidern als wichtigste Mediengruppe angesehen werden.

Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie hier.

VZVNRW, 29.10.2019

5. November 2019 - Vertriebskongress für den Mittelstand (VDM)

 5. November 2019 - Vertriebskongress für den Mittelstand in Düsseldorf - Verband Druck + Medien Nord-West e.V.

Save the Date Vertriebskongress 2019 Sonderpreis VZVNRW

Melden Sie sich jetzt an, es sind noch wenige Plätze frei! Für VZVNRW-Mitglieder gilt ein Sonderpreis von 350 Euro.

Durch unsere Kooperation mit dem Verband Druck + Medien Nord-West e.V.  können wir Ihnen diesen Vertriebskongress zu attraktiven Sonderkonditionen anbieten.

Hochkarärige Vertriebsprofis berichten aus der eigenen Praxis und Top-Speaker verraten Insider-Wissen. Während dieses eintägigen Kongresses erhalten Sie wertvolle Tipps für die eigene Vertriebsarbeit!

Das Programm steht Ihnen hier zum Download bereit. Zur Anmeldung geht es hier.

VZVNRW, 10.10.2019

EuGH entscheidet Cookies brauchen Zustimmung der Nutzer

EuGH entscheidet Cookies brauchen Zustimmung der Nutzer

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute entschieden, dass Internetnutzer aktiv zustimmen müssen, wenn bei dem Besuch einer Webseite Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden.

Eine voreingestellte Zustimmung der Webseite, mittels vorausgefüllter Felder, bei denen der Nutzer ein Häkchen entfernen muss, ist hierbei unzulässig.

Der EuGH bestätigte in seinem Urteil auch, dass die Nutzer über die verwendeten Cookies informiert werden müssen, d.h. zum Beispiel zur Funktionsdauer oder etwaigen Zugriffsmöglichkeiten Dritter.

VZVNRW, 01.10.2019

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wird zum "Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger"

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wird zum "Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger"

index

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wird zum "Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger", doch Abkürzung bleibt gleich - BDZV.

Die Delegiertenversammlung der Zeitungsverlage hat sich am Montag auf die neue Bezeichnung geeinigt. "Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger" soll dem Wandel in der Medienbranche Rechnung tragen und zeigen, dass sich die Lobbyvereinigung nun breiter aufstellen wird.

Mit der wachsenden Digitalisierung gibt es kaum Verlage, die nicht auch verstärkt in neuen digitalen Geschäftsfeldern aktiv sind. Der BDZV kann so nun auch den Kreis seiner Mitglieder um rein digital-journalistische Marken und Publisher erweitern.

VZVNRW, 24.09.2019

Angekündigte Preiserhöhungen durch die Deutsche Post stellt die Fortführung von vielen Verlagstiteln wirtschaftlich in Frage

Angekündigte Preiserhöhung durch die Deutsche Post stellt die Fortführung von vielen Verlagstiteln wirtschaftlich in Frage

Die Deutsche Post hat angekündigt ihre Preise für die Presse Distribution im Jahr 2020 deutlich zu erhöhen. Dies stellt die Zeitschriftenverlage vor eine schwierige finanzielle Aufgabe.

Eine anfänglich vorgesehene zweistellige Preissteigerung (in der Spitze um bis zu 17,8%) konnte in Verhandlungen auf eine Erhöhung der Zustellkosten von 6,9 Prozent reduziert werden. Höhere Zustellgebühren wären für viele Verlage nicht tragbar und würden die Fortführung einer Vielzahl von Titeln in Frage stellen.

Da über 90 Prozent der Abo-Auflagen der Zeitschriftenverlage auf die Zustellung der Post angewiesen sind, gefährden die stetigen Preiserhöhungen der Deutschen Post die Existenz der Zeitschriftenpresse. Durch ihre Monopolstellung hatte die Post in den letzten Jahren bereits deutliche Erhöhungen der Zustellgebühren vorgenommen. Die aktuelle Erhöhung um 6,9 Prozent hat eine Laufzeit von einem Jahr und gilt lediglich für das Jahr 2020. Es wurde jedoch ein eindeutiger Kriterienkatalog entwickelt, um für die Verlage Planbarkeit zu ermöglichen.

Es wird auch eine politische Aufgabe sein, eine wirtschaftliche Zeitschriftenzustellung zu gewährleisten, denn die über 7.000 Zeitschriftenmarken der Publikums- und Fachzeitschriften sowie der konfessionellen Medien, bilden einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil der freien Presse und publizistischen Vielfalt in Deutschland.

Weitere Informationen der Presse Distribution finden Sie hier.

VZVNRW, 23.09.2019

Erster Block des Volo-Kurses gestartet

Erster Block des Volo-Kurses gestartet

Am 02.09.2019 ist in den Räumen der Medien-Akademie Ruhr der erste Block unseres in Kooperation mit der Medien-Akademie Ruhr durchgeführten Volontärskurses für Zeitschriften gestartet. Die Volontäre lernen in enger Verknüpfung von Theorie und Praxis die Grundlagen des journalistischen Handwerks – sowohl für die Produktion von Print-Produkten als auch für die Erstellung von Online-Publikationen. In der „Crossmedialen Projektwoche“ setzen die Kursteilnehmer das Erlernte unmittelbar in die Praxis um, indem sie selbst produzierte Inhalte für verschiedene Online-Kanäle aufbereiten. Das Trainieren von berufsbezogenen Softskills wie Präsentation und Moderation runden das Journalistentraining ab. Neu ist in diesem Jahr das Modul  "Corporate Publishing und Content Marketing", mit dem die Volontäre auch für dieses Aufgabengebiet fit gemacht werden sollen.

Zu Beginn des Kurses wurden die Volontäre von der Geschäftsführerin des VZVNRW e.V., Frau Scheuer begrüßt und erhielten Gelegenheit, sich über die Arbeit des Verbandes sowie das Weiterbildungsangebot zu informieren. 

VZVNRW, 02.09.2019

Dr. Felix Friedlaender - neues Mitglied der Kommission Management

Dr. Felix Friedlaender ist neues Mitglied der Kommission Management

Dr. Felix Friedlaender, Geschäftsführer unseres Mitglieds NWB Verlag, wurde als neues Mitglieder in die "Kommission Management" der Deutschen Fachpresse aufgenommen.

2019 08 08 LWV

Als gelernter Verlagskaufmann studierte Friedlaender Publizistik, Geschichte und Wirtschaftspolitik. Danach war er in unterschiedlichen Funktionen bei Gruner + Jahr tätig, unter anderem als Geschäftsführer von National Geographic Deutschland. Seit nunmehr 4 Jahren ist Dr. Friedländer Geschäftsführer beim NWB Verlag in Herne und dort für die Programmbereiche des Verlages, die NWB Akademie sowie Marketing und Vertrieb und die hundertprozentige Tochter Juve Verlag für juristische Information in Köln verantwortlich.

Wir wünschen Herrn Dr. Friedlaender viel Erfolg bei seiner weiteren Aufgabe.

 

VZVNRW, 21.08.2019

Generationenwechsel im Landwirtschaftsverlag

Generationenwechsel im Landwirtschaftsverlag

Dr. Schulze Pals tritt  in die Geschäftsführung ein, Hermann Bimberg bleibt Mitglied im Aufsichtsrat der Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur und im Kuratorium der Stiftung des Landwirtschaftsverlages.

2019 08 08 LWV

Dr. Ludger Schulze Pals wechselt als langjähriger und erfolgreicher Chefredakteur von top agrar nun in die Geschäftsführung.

Matthias Schulze Steinmann und Guido Höner werden als Doppelspitze die Leitung von top agrar übernehmen. Beide verfügen über hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung im Landwirtschaftsverlag.

Hermann Bimberg wird dem Haus künftig als Mitglied im Aufsichtsrat der Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur und im Kuratorium der Stiftung des Landwirtschaftsverlages zur Verfügung stehen. Er kann auf mehr als 35 Jahre Geschäftsführungsverantwortung im Konzern des Landwirtschaftsverlages, während der letzten acht Jahre als Sprecher der Geschäftsführung, zurückblicken.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Steinmann betonte, man habe mit den Personalentscheidungen bewusst auf Mitarbeiter aus dem Haus gesetzt und er sei überzeugt, die Besten aus der Branche für diese verantwortungsvolle Aufgabe gefunden zu haben.

Wir wünschen allen Verantwortlichen viel Erfolg in Ihren neuen Positionen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

VZVNRW, 08.08.2019